Schaschlikspieß wie auf der Kirmes


Ihr kennt das….
Der herzhafte Duft von der Frittenbude auf der Kirmes fliegt euch um die Nase…
Dann schaut ihr hin und was seht ihr neben Bratwurst, Krakauer und Co?
Richtig: Schaschlikspieße in einer großen Pfanne.
Wir lieben sie, doch ist es immer etwas schwierig, sie auf dem Rummel zu essen-
denn danach landet zumindest mein Oberteil immer in der Waschmaschine 🙂
Deshalb haben wir hier ein sehr leckeres Rezept vom Kirmes-Schaschlik aus der heimischen Küche, welches ihr ganz simpel nachbasteln könnt.

Hier sind die Zutaten:
für die Spieße:
1 Kg Schweinenacken ohne Knochen
1-2 rote Paprika
200g geräucherter Speck
2 mittelgroße Zwiebeln
eine Gewürzmischung wie z.B. Magic Dust , oder wie wir genommen haben: Ankerkraut Rote Sau .
(Alternativ könnt ihr euch auch eine Mischung aus Salz Pfeffer, Paprika, Knoblauch und etwas Puderzucker zubereiten)

für die Sauce:
2 rote Paprika
1 Monoknoblauch oder 2 Knoblauchzehen
2 mittelgroße Zwiebeln
400ml Brühe
1EL Honig
2EL Zuckerrübensirup
2EL Worchestersauce
3EL Tomatenmark
1 Dose stückige Tomaten (ca. 400g)
3EL Paprikapulver (z.B. geräucherter Paprika )
1EL Currypulver
1EL Apfelessig
etwas Salz und Pfeffer zum Abschmecken
etwas Öl zum Anbraten

Die Zubereitung der Spieße:
Ihr schneidet den Schweinenacken in ca. 4 dicke Scheiben und würfelt sie.
Die Würfel sollten ca. 4 cm. dick sein, damit ihr nachher ordentlich Fleisch am Spieß habt 🙂
Die Zwiebeln werden geschält und geviertelt.
Die Paprika wird halbiert, entkernt, vom Stiel befreit, gewaschen und ebenfalls in ca. 3-4 cm große Stücke geschnitten.
Der Speck wird von der Schwarte und von Knorpel befreit und in ca. 2 cm. große Stücke geschnitten.
(Das Ganze klingt jetzt genauer, als man denkt- Ihr braucht auf keinen Fall mit einem Lineal oder Zollstock nachmessen- einfach alles etwas gröber würfeln und gut ist 🙂 )
Die Schweinenackenwürfel würzt ihr nun von allen Seiten mit eurer Gewürzmischung.

Dann beginnt das Stecken der Spieße:
(Schaut aber bitte vorher, ob die Spieße auch in den Topf passen…. wir mussten nämlich alles nochmal neu aufstecken, da die Spieße zu lang waren 🙂  )
Abwechselnd werden nun Zwiebel, Nacken, Speck und Paprika auf den Spieß gesteckt.
Danach kommen die Spieße über Nacht in den Kühlschrank.
Wenn ihr ein Vakuumiergerät habt, vakuumiert ihr sie ein, falls nicht, schlagt ihr sie eng in Klarsichtfolie ein.

Am nächsten Tag wird zuerst mit dem Saucenansatz begonnen.
(Die Spieße nehmt ihr aber schon aus dem Kühlschrank, damit sie sich auf Zimmertemperatur aufwärmen)
Da das Wetter mal wieder nicht mitspielte, mussten wir mal wieder auf die Herdplatte ausweichen…
(Für das Outdoorcooking bringt ihr z.B. beim Petromax ft6 (wie bei uns auf den Bildern) 30 Briketts zum glühen.)
Zuerst schneidet ihr die geschälten Zwiebeln und den entkernten, vom Stiel befreiten und gewaschenen Paprika in grobe Würfel.
Den Knoblauch schält ihr und hackt ihn sehr fein.

Nun bratet ihr in etwas Öl die Schaschlikspieße von allen Seiten an.
(Outdoor legt ihr alle 30 glühenden Briketts unter den Dutch Oven; für die Gasgrillversion stellt ihr den Dutch Oven direkt über die Flammen)

Ist dieses geschehen, entfernt ihr sie zunächst aus dem Topf.
Dann schwitzt ihr die Zwiebeln sofort in dem Topf an und zwar, ohne ihn vorher zu säubern!
Danach gesellen sich Paprika und Knoblauch dazu und alles wird unter gelegentlichen Umrühren gute 2 Minuten weiter angeschwitzt.

Jetzt gebt ihr das Tomatenmark hinzu.
Dieses wird unter ständigem Umrühren ebenfalls ca. 2 Minuten mit angeschwitzt.
Danach kommt die Brühe, die stückigen Tomaten und alle anderen Zutaten mit in den Topf.
Ihr lasst alles noch einmal gut aufkochen und schmeckt ggf. noch mit etwas Salz und Pfeffer ab. Auch könnt ihr hierzu noch etwas von eurer Gewürzmischung zugeben.

Im Anschluss nehmen die Spieße wieder im Topf Platz und dürfen nun 1,5 Stunden verschlossen vor sich hin köcheln.
(Outdoor kommen nun 20 der gesamten 30 glühenden Briketts von unten auf den Deckel des Dutch Oven; im Gasgrill wird der Topf in den indirekten Bereich gestellt und der Gasgrill auf 200°C eingestellt)

Nach 1,5 Stunden entfernt ihr den Deckel und gart die Spieße noch mindestens 30 Minuten bei geöffnetem Deckel. So reduziert die Sauce noch ein bisschen ein.
Nach 2 Stunden gesamte Garzeit sollten eure Schaschlikspieße fertig sein.
(Wenn das Fleisch schön zart ist, sind eure leckeren Schaschlikspieße fertig.)
Wem die Sauce zu dünn ist, der kann sie mit etwas Saucenbinder, oder Ähnlichem noch andicken. Bei uns war sie  perfekt.

Wir wünschen euch wie immer viel Spaß beim Nachkochen dieses wunderbaren Gerichtes.

Spanischer Chorizo-Kartoffel-Eintopf


Wer hat Lust auf einen deftigen, leicht scharfen, mediterranen Eintopf?
Dann haben wir hier eine schöne Bauanleitung für euch 😉 :
Einen spanischen Chorizo-Kartoffel-Eintopf
Super lecker, einfach und schnell

Hier die Zutatenliste:
300g Chorizo (ob milde oder scharfe müsst ihr selbst entscheiden 😉 )
150g geräucherter Bauchspeck oder gewürfelter Bauchspeck
700g mehlig kochende Kartoffeln
1 mittelgroße Zwiebel
1 Mono-Knoblauch oder 2 normale Knoblauchzehen
400g baked Beans
1 rote Paprika
1 grüne Paprika
1/2 Bund Suppengemüse (Lauch, Sellerie, Karotten)
2 Stangen Frühlingslauch
2 EL Tomatenmark
500ml Gemüse- oder Rinderbrühe
2EL Ankerkraut Patatas Bravas
(oder eine Mischung aus Paprikapulver, Chilischoten, Rohrzucker, Senfmehl, Knoblauchgranulat und Selleriepulver)
1EL Chimichurri ( z.B. von Ankerkraut )
200g Cherrytomaten
ggf. 1-2TL Salz (Bitte vorher den Eintopf probieren, da die Chorizos und der Speck schon ordentlich Würze haben)
etwas Olivenöl zum Anbraten
2-3 Zweige Rosmarin
etwas frischer Thymian
Und wer möchte, noch eine fein geschnittene Chilischote 🙂
Zum Servieren etwas Crème fraîche und gehackte Petersilie

Die Zubereitung:
Zuerst schält ihr die Kartoffeln, Zwiebeln und den Knoblauch und wascht den Paprika unter kaltem Wasser ab.
Die Paprika werden halbiert und die Kerne samt Stiel werden entfernt.
Kartoffeln und Paprika werden nun in ca. 2cm große Würfel geschnitten.
Das Wurzelgemüse, Knoblauch und die Zwiebel werden ganz fein geschnitten.
Ebenso auch der Frühlingslauch, diesen benötigen wir allerdings erst später…
Die Chorizo schneidet ihr in feine Scheiben.
Den Bauchspeck befreit ihr von Knorpel und Schwarte und würfelt ihn fein.
(Es sei denn, ihr habt eh schon gewürfelten Bauchspeck gekauft 🙂 )
Die Cherrytomaten werden gewaschen und geviertelt und erst einmal zur Seite gestellt.
Wer zum Garnieren etwas Petersilie möchte, kann diese auch schon mal fein hacken.

Als Erstes schwitzt ihr die Chorizoscheiben und den Speck in etwas Olivenöl  im Topf an.
Ihr benötigt nicht viel Öl, da die Chorizo und der Speck beim Anschwitzen ordentlich Fett auslassen.

Jetzt werden die Zwiebeln, Wurzelgemüse, Paprika, Knoblauch und Kartoffeln nach einander mit dazu gegeben und weiter angeschwitzt.

(Da wir den Chorizo-Eintopf im Dutch Oven (hier ein Petromax ft4.5 ) gemacht haben, empfehlen wir für das Outdoor-Cooking 11 glühende Briketts unter den Dutch Oven zu legen. Wir mussten jedoch wetterbedingt auf das Induktionsfeld ausweichen 😉 )
Danach kommen die  baked beans hinzu.
Gewürzt wird nun mit  Patatas Bravas und Chimichurri, bzw. mit den o.g. Gewürzen.
Jetzt noch die Brühe, Rosmarinzweige und Thymian dazu und alles wird abgedeckt gute 20 Minuten geköchelt.

Nach 20 Minuten fügt ihr die geviertelten Cherrytomaten und den fein geschnittenen Frühlingslauch hinzu und lasst alles noch weitere 10 Minuten köcheln.
Schmeckt ggf. noch mit etwas Salz ab.
Wer möchte, kann zum Schluss noch eine fein geschnittene Chilischote hinzufügen.
Fertig ist der leckere Eintopf.

Serviert haben wir den Chorzio-Eintopf mit einem Klecks Crème fraîche, gehackter Petersilie und frischem Steinofenbaguette.
Viel Spaß beim Nachbauen 🙂

Zwiebelfleisch wie auf der Kirmes


Nachdem unsere BBQ-Blogger-Freunde Frank Schnell und Evi Malz von schnellmalgekocht.de dieses wunderbare Zwiebelfleisch neulich auf ihren Kanälen gepostet haben, kam uns auch wieder dieser tolle Geruch und Geschmack in den Sinn und wir mussten es gleich, angelehnt an ihr Rezept, zubereiten.
Zwiebelfleisch kann man generell auf zig unterschiedliche Arten und aus Schweinefleisch, Rindfleisch oder Hähnchen/Pute herstellen. Es gibt Varianten, in denen ganze Bratenstücke  oder gewürfelte Fleischstücke (wie Gulasch) mit viel Zwiebeln geschmort genommen werden.
Oder die Variante, die wir nehmen… mit zu vor marinierten Nackensteaks.
Wir haben das Zwiebelfleisch im Petromax ft6 im Zusammenhang mit dem Atago zubereitet. Ihr könnt es natürlich auch auf eurem Gasgrill, der Grillstation, auf dem Dutch Oven Tisch mit Briketts oder im Backofen herstellen.
Die Zubereitung ist sowas von einfach, aber schaut selbst…

Hier die Zutatenliste:
2 Kg Schweinenacken ohne Knochen
2 Kg Gemüsezwiebeln
3 Lauchzwiebeln
2 Monoknoblauch oder 4 Knoblauchzehen
200ml Rinderfond oder Gemüsebrühe
100ml Weißwein
Magic Dust (hier ist das Rezept) oder eine Gewürzmischung eurer Wahl
100ml passierte Tomaten aus der Dose oder Glas
2 EL Weizenmehl
5 Lorbeerblätter
Etwas Butterschmalz oder Öl zum Anbraten

Und nun die Zubereitung:
Zuerst schneidet ihr den Schweinenacken in Steaks mit einer Breite von ca. 2cm.
Diese mariniert ihr mit Magic Dust oder alternativ mit eurer Gewürzmischung.
Dann vakuumiert ihr die Nackensteaks und gebt sie über Nacht in den Kühlschrank.

Wenn ihr kein Vakuumiergerät habt, könnt ihr alternativ auch die Steaks ganz eng in Klarsichtfolie einwickeln und über Nacht in einer Schale im Kühlschrank lagern.

Am nächsten Tag geht die Schnibbelei los 🙂
Die 2 Kg! geschälten Zwiebeln halbiert ihr und schneidet sie in Streifen.
Auch die Lauchzwiebeln werden in Scheiben geschnitten.
Der Knoblauch wird fein gehackt.

Nun müssen die Nackensteaks im Butterschmalz oder in Öl angebraten werden.
Dazu haben wir 10 Briketts im Anzündkamin zum glühen gebracht.
(Bei uns auf dem Foto seht ihr später auf dem Dutch Oven eine Abdeckhaube. Das hat den Vorteil, dass wir so quasi wie ein Umluft-Ofen kochen und uns die Briketts auf dem Deckel sparen. Wer die Haube nicht hat, muss bei dieser Größe von Dutch Oven  folgende Brikettmenge rechnen:unter den Dopf Oven 10 Briketts und auf den Deckel 14 Briketts.)
Die 10 Briketts legt ihr alle unter den Dutch Oven, sodass er ordentlich Hitze bekommt.

Nun werden die Steaks in Butterschmalz von beiden Seiten gold braun angebraten und kurz aus dem Dutch Oven genommen.

Jetzt kommen sofort die Zwiebeln in den Topf und werden unter gelegentlichem Umrühren und gewürzt mit Magic Dust oder eurer Gewürzmischung angeschwitzt.
Dann gesellt sich der gehackte Knoblauch dazu.
Das Ganze bestäubt ihr nun mit 2 EL Mehl und verrührt alles noch einmal.
Anschließend gebt ihr noch die passierten Tomaten und Lorbeerblätter hinzu und rührt nochmals alles gut durch.

Diese Zwiebelmischung kommt nun bis auf einige wenige, erst einmal wieder aus dem Dutch Oven.
Es wird ein Bett aus der Zwiebelmischung auf dem Topfboden gemacht. Darauf legt ihr die erste Schicht Nackensteaks.

Dann kommt wieder ein Bett aus Zwiebeln darüber.
Anschließend wieder Fleisch und zum Schluss wieder Zwiebeln.
Nun gießt ihr den Weißwein und Rinderfond in den Topf, deckt ihn ab und lasst alles für ca. 2 Stunden abgedeckt kochen.

Wie oben beschrieben, müsst ihr dazu noch 14 glühende Briketts auf den Deckel legen, falls ihr mit Briketts arbeitet 😉 Beim Gasgrill einfach Deckel runter und das Ganze indirekt bei ca. 180°C garen. Im Backofen wird ebenfalls bei 180°C Umluft gegart.

Nach ca. 2 Stunden gebt ihr die geschnittenen Lauchzwiebeln hinzu und legt den Deckel wieder auf den Dutch Oven. Wem es zu viel Flüssigkeit ist, reduziert einfach das Ganze etwas ein, indem ihr den Deckel für die letzte halbe Stunde entfernt.

Nach 2,5 Stunden sollten die Steaks schön zart sein 😉
Bitte sucht anschließend noch mit einer Gabel die Lorbeerblätter aus dem Zwiebelfleisch;
die machen sich nicht so gut beim Essen 😉
Wir haben das Zwiebelfleisch im Hamburger-Brötchen serviert.

(Das Rezept für die Buns findet ihr hier )
Ein richtig toller Schmaus.
Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachbasteln 🙂

Szegediner Gulasch – die klassische Zubereitung


Szegediner Gulasch (auch Krautfleisch genannt) ist ein Gulasch aus Schweinefleisch, Rindfleisch oder halb und halb mit Sauerkraut und Sauerrahm.
Diese Zubereitung kommt wahrscheinlich nicht aus der ungarischen, sondern aus der wiener Küche; da die Zubereitung nicht der typischen ungarischen Küche entspricht.
Das meinen zumindest ein paar Kultur-Historiker.
Uns ist das egal 🙂 Wir mögen es und wo es her kommt, ist eigentlich auch „schnuppe“.
Auf jeden Fall ist es ein wunderbares Gericht für die kalte Jahreszeit!
(Wir habe dieses mal auf dem Herd gekocht- über dem Feuer funktioniert das Gulasch natürlich ebenfalls super! Ein entsprechende Vorgehensweise haben wir hier )

Hier die Zutaten:
500g Schweinegulasch (zB.aus der Schulter)
2 mittelgroße Zwiebeln
1 Mono-Knoblauch oder 2-3 Knoblauchzehen
100g durchwachsener Speck
300g Sauerkraut
2EL Paprikapulver (z.B. Ankerkraut Paprika geräuchert )
0,5 L Rinderbrühe oder Gemüsebrühe
1 Messerspitze gemahlener Kümmel
1TL Salz
1/2TL Pfeffer (z.B. Ankerkraut 9 Pfeffer Symphonie )
1 Rote Paprikaschote
100g Tomatenmark
etwas Schmalz oder Öl zum Anbraten
Crème fraîche zum Servieren

Die Zubereitung:
Falls noch nicht von eurem Metzger geschehen, würfelt ihr das Schweinefleisch in ca. 3 cm große Würfel.
Der Speck und Paprika werden in ca. 1-2 cm große Würfel geschnitten.
Zwiebeln und Knoblauch werden fein gewürfelt.

Jetzt wird das Schmalz oder Öl im Topf erhitzt und das gewürfelte Schweinefleisch wird darin braun angeschwitzt.
(Wir haben einen ft4.5 Dutch Oven von Petromax verwendet; der eignet sich perfekt für diese Menge)

Nun gesellen sich zuerst die Speckwürfel und kurze Zeit später noch die Zwiebeln und Knoblauch hinzu und werden einen Moment mit angeschwitzt.

Nun würzt ihr das Fleisch mit Salz und Pfeffer.
Dann kommt das Tomatenmark hinzu und wird mit angeschwitzt.
Jetzt gebt ihr ein wenig von der Brühe hinzu und lasst das Ganze unter ständigen Rühren einreduzieren. So wird euer Gulasch nachher schon braun.

Jetzt gebt ihr die restliche Menge der Brühe und das Sauerkraut hinzu.
Auch der gemahlene Kümmel nimmt nun Platz im Topf.

Alles zusammen darf nun gut eine Stunde lang abgedeckt vor sich hin köcheln.

Nach einer Stunde gebt ihr die Paprikawürfel hinzu, rührt einmal gut durch und lasst es eine weitere Stunde weiter blubbern 😉 .
Nach ca. 2 Stunden sollte euer Szegediner Gulasch schon weich gekocht sein.
Dann ist es servierfertig.

Zum Servieren gebt ihr einen Teelöffel Crème fraîche mittig auf das Gulasch.
Wir haben dazu frisches Joghurt-Brot ( hier geht´s zum Rezept) serviert.
Wie immer wünschen wir euch ganz viel Spaß beim Nachkochen.

Indisches Dal (Rotes Linsengemüse)


Dal, oder Dahl, ist ein Gericht aus der indischen bzw. pakistanischen Küche.
Es wird meistens aus Hülsenfrüchten wie z.B. Kichererbsen, Linsen, Bohnen oder Erbsen zubereitet und mit frischem Naan-Brot serviert. Es besticht durch seine wunderbaren Gewürze wie Kreuzkümmel, Ingwer, Knoblauch, Koriander, Kurkuma und Chili heraus. Eine typische indische Gewürzmischung ist Garam Masala, welches wir für unser Dal verwendet haben.
Bei unserem Rezept verwenden wir rote Linsen.

Die Zutaten:
300g rote Linsen
1 mittelgroße Zwiebel
1 Mono-Knoblauch oder 2 Knoblauchzehen
1 kleine Chilischote
ca 4cm frischer Ingwer (daumendick)
2EL Ankerkraut Garam Masala
oder alternativ eine Mischung aus Kurkuma, Koriander, Kreuzkümmel, Kardamon, Zimt, schwarzer Pfeffer
1TL Salz
1 Priese Zucker
250ml Kokosmilch
1Spritzer Zitronen- oder Limettensaft
1 Dose gestückelte Tomaten (ca.400g)
350ml Gemüsebrühe
2EL Erdnussöl zum Anschwitzen
Koriander und Natur-Joghurt zum Garnieren

Die Zubereitung:
Zuerst wascht ihr die roten Linsen in einem Sieb unter kaltem Wasser ab und stellt sie bei Seite.
Nun würfelt ihr die Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Chili ganz fein und schwitzt sie der Reihenfolge nach und nach in Erdnussöl an.

(Wir haben das Dal im Petromax ft4.5 zubereitet. Dazu haben wir 11 glühende Briketts unter den Dutch Oven gelegt.)
Dann kommen die Linsen dazu und das Ganze wird unter ständigem rühren noch ca. 1 Minute weiter angeschwitzt.
Nun kommen die gestückelten Tomaten hinzu.
Es wird weiter unter Rühren für ca. 2 Minuten weiter angeschwitzt.
Jetzt kommen die Gemüsebrühe, Kokosmilch, Zucker und das Garam Masala, bzw. die alternativen Gewürze bis auf das Salz (das kommt ganz zum Schluss dazu- die Linsen würden sonst länger brauchen, bis sie weich werden 😉 ) dazu und das Linsengemüse wird gut 20 Minuten unter gelegentlichen Rühren gegart bis die Linsen schön schlozig sind.

Zum Schluss darf das Salz und der Limetten-, bzw. Zitronensaft hinzu.
Fertig 🙂
Serviert wird das Dal mit einem Löffel frischem Joghurt, beträufelt mit frisch gehacktem Koriander. Dazu haben wir frisches Naan-Brot gereicht. ( Das Rezept findet ihr hier )
Vegan- mal ganz ohne Fleisch und trotzdem mega lecker!!

Gugelhupf…ganz klassisch, aber aus dem Dutch Oven


Einen leckeren Gugelhupf zum Kaffee?
Wir haben hier das einfache und sehr leckere Rezept für euch 😉
Gegart haben wir ihn in der Gugelhupf-Form gf1 von Petromax mit Briketts.
Natürlich könnt ihr das Rezept auch in einer Gugelhupf-Form im Backofen bei 200°C zubereiten.

Hier die Zutatenliste:
250g weiche Butter
320g Zucker (wir haben Schneezucker von Ankerkraut verwendet)
1 Päckchen Vanillezucker
500g Mehl
1 Päckchen Backpulver
100ml Milch
5 Eier
Eine Prise Salz
etwas Butter zum Einfetten der Gugelhupf-Form

Die Zubereitung:
Zuerst bringt ihr 13 Briketts im Anzündkamin zum Glühen.
Gebt die Butter, den Zucker, Vanillezucker in eine Schüssel und schlagt alles mit einem Rührgerät auf hoher Stufe schaumig.

Dann kommen die Eier dazu und werden auf mittlerer Stufe mit der Masse vermengt
Das Mehl mischt ihr nun mit dem Backpulver.
Nun gebt ihr abwechselnd Milch und Mehl unter Rühren mit in die Masse.
Jetzt wird der Teig auf höchster Stufe ca. 5 Minuten weiter gerührt.
(Dazu kommt jetzt noch eine Prise Salz)

Nach 5 Minuten gebt ihr den Teig in die mit Butter gefettete Form und streicht ihn glatt.

Jetzt kommen die glühenden Briketts ins Spiel:
Legt 5 Stück unter die Gugelhupf-Form und 8 Stück auf den Deckel.

So gart ihr nun den Gugelhupf 1 Stunde.

Öffnet zwischendurch bitte nicht den Deckel, denn dann könnte euch der Gugelhupf zusammen fallen.
Gleiches gilt auch für die Variante im Backofen.
Nach einer Stunde ist der Gugelhupf fertig.

Wir haben ihn noch mit viel Puderzucker bestäubt und frisch geschlagene Sahne dazu serviert.

Natürlich darf eine leckere Tasse Kaffee oder Cappuccino auch nicht fehlen 🙂
Viel Spaß beim Nachbacken.

Miesmuscheln nach „französischer Art“

Die Herbst-und Frühjahrsmonate sind „Muschel-Monate“.
Wir haben ein ganz einfaches Muschelrezept für Euch…Miesmuscheln nach „französischer Art“.

Hier die Zutaten:
2 Kg. frische Miesmuscheln
3 Stängel Frühlingslauch
2 Schalotten
4 Knoblauchzehen oder 2 Mono-Knoblauchzehe
3 Tomaten
1 Bund Petersilie
200ml Fischfond
200ml Weißwein
1 TL Salz
Etwas Olivenöl

Die Zubereitung:
Zuerst müsst ihr die frischen Muscheln in kaltem Wasser waschen. WICHTIG IST, dass bereits geöffnete Muscheln weggeschmissen werden, da diese nicht mehr genießbar sind!!
Kalkrückstände an der Schale könnt ihr mit einem Schälmesser entfernen. Es kann sein, dass sich die Muscheln im Wasser ein wenig öffnen, das ist nicht schlimm! Nur die, die vorher schon offen waren bitte wegschmeißen!
Nun schneidet ihr die Schalotten, Knoblauch, Tomaten und gewaschenen Lauchzwiebeln in feine Würfel. Ebenfalls wird die Petersilie schon einmal fein gehackt.

Nun schwitzt ihr in einem geeigneten Top (wir haben draußen im Petromax ft 6 gekocht) mit Olivenöl zuerst die Zwiebeln, dann Lauch, Knoblauch und zuletzt die Tomaten an.
Danach gebt ihr den Fischfond und den Weißwein hinzu und lasst alles zusammen auf die Hälfte einköcheln.

Dann kommen die Muscheln hinzu.
Alles zusammen wird nun gut 10 Minuten unter geschlossenem Deckel gekocht.

Dann noch die Petersilie darüber streuen und zusammen mit einem frischem Ciabatta und einem kalten Glas Weißwein servieren.

Bon Appétit 🙂

Schwarzbier-Gulasch


Ein perfektes Kessel, also Dutch-Oven-Gericht, ist Gulasch.
Das Wort Gulasch (Gulyás) aus dem Ungarischen bedeutet „von einem Hirten gemacht“. Es wurde früher von Steppenvölkern im Kessel über offenem Feuer zubereitet.
Gulasch ist ein Ragout, welches aus Rind- oder Kalb-, Pferde-, Schweine-, Lamm- oder Hammelfleisch, auch kombiniert, zubereitet wird. Bei allen Rezepten sind Paprika, Zwiebeln, Tomaten und oft auch Kümmel und Knoblauch, die Hauptdarsteller.
Auf den Kümmel verzichte ich aber, denn….wie ja einige von euch wissen, mag ich keinen Kümmel 🙂
Durch das lange Schmoren wir das Gulasch schön weich und durch den gleichen Anteil Zwiebeln wie Fleisch (1:1) sehr sämig.

DAS Gulasch-Rezept gibt es eigentlich nicht. Es gibt viele Variationen mit z.B. Sauerkraut (Szegediner Gulasch) , oder Esterházygulasch (mit Steifen von Karotten und Sellerie und Kapern).
Als Beilagen eignen sich hervorragend Kartoffeln, Nudeln oder frisches Brot (z.B. das Joghurt-Brot ).
Wir haben heute ein Schwarzbiergulasch im Dutch Oven (Petromax ft6) zubereitet.
(Natürlich geht das Gericht auch wieder im Bräter oder Topf auf dem Herd)
Die Zutaten:
1Kg Rindergulasch
1Kg geschälte Zwiebeln
2 rote Paprika
2 gelbe Paprika
2 Möhren
80g Sellerie
2 Knoblauchzehen oder 1 Mono-Knoblauchzehe
300g frische Champignons
0,3L Schwarzbier
0,2L Rotwein
1L Rinderfond
200g Tomatenmark
1 EL Salz
1 TL Pfeffer (z.B. Ankerkraut 9 Pfeffer Symphonie )
2 EL Paprikapulver (z.B. Ankerkraut Paprika geräuchert )
2 EL Chilipulver oder (z.B. Ankerkraut geiles Zeug )
1,5 EL Butterschmalz oder Rapsöl

Wer möchte, kann zum Schluss einen EL Crème fraîche auf das Gulasch geben

Die Zubereitung:
Als Erstes werden die Zwiebeln, der Sellerie, die Möhre und der Knoblauch geschält und in feine Würfel geschnitten.
Dann schneidet ihr die Paprikaschoten in grobe Würfel.
Die Champignons werden geputzt und geviertelt.

Zwischendurch werden 15 Briketts für den Dutch Oven, hier ein Petromax ft6 zum Glühen gebracht.
Sind die Briketts durchgeglüht, kommen alle unter den Dutch Oven, denn wir wollen ja das Fleisch und die anderen Zutaten erstmal anbraten.
Das Butterschmalz oder Öl wird im Dutch Oven aufgelöst und erhitzt.
Dann kommt das Gulaschfleisch in den Dutch Oven und wird unter gelegentlichen Umrühren angebraten.

Nun kommen die Zwiebeln, Sellerie, Knoblauch und Möhren dazu und werden ebenfalls unter gelegentlichem Umrühren angeschwitzt.

Jetzt kommen Salz, Pfeffer, ggf. Ankerkraut „Geiles Zeug“ und das Tomatenmark dazu. Das Ganze wird nun unter ständigem Umrühren ca. 2 Minuten weiter angebraten- so entstehen die Röstaromen und das Gulasch erhält später seine braune Farbgebung.

Dann wird das Gulasch mit Rotwein abgelöscht und es kommen das Schwarzbier und der Rinderfond dazu.
Zum Schluss kommt das Paprikapulver und der Pfeffer ins Gulasch (Chili gebe ich immer erst kurz vor Garzeit-Ende dazu, denn es könnte sonst höllisch scharf werden 😉 )

Während das Alles einreduziert, bringt ihr im Anzündkamin weitere 11 Briketts zum Glühen
(Die brauchen wir, zusammen mit 3 Briketts von unten, für den Deckel)
Sind die 11 weiteren Briketts durchgeglüht, werden 3 Briketts unter dem Dutch Oven entfernt und der Deckel kommt auf den Dutch Oven. Zusammen mit den 11 Briketts kommen die 3 von unten auf den Deckel des Dutch Oven.
So kann das Gulasch schön langsam vor sich her schmoren.
(wir haben wetterbedingt mit einer Umluftkuppel gearbeitet- da kommen dann keine Briketts auf den Deckel und es bleibt bei den 15 Briketts unter dem Dutch Oven)

Jede halbe Stunde solltet ihr mal durch den Dutch Oven rühren und ggf. etwas Wasser oder Rinderbrühe nachgießen, wenn das Gulasch zu stark einreduziert ist.
(Das Gulasch braucht ca. 2,5-3 Stunden/ je nach Beschaffenheit des Fleisches, aber dazu später mehr)
Nach 2 Stunden gebt ihr den Paprika und die Champignons dazu und rührt das Ganze nochmal gut durch.

Solltet ihr der Meinung sein, dass ihr zu viel Flüssigkeit im Dutch Oven habt, lasst nun den Deckel vom Dutch Oven ab. So verdampft ein Teil der Flüssigkeit.

Nach ca. 2,5 bis 3 Stunden sollte das Gulasch gar sein. Ihr merkt das, wenn das Fleisch quasi von selbst zerfällt, schön zart ist und das gesamte Gulasch schön sämig ist.

Servieren könnt ihr das Gulasch mit Kartoffeln, Nudeln oder mit einem leckeren Brot.
Ein Tupfer Crème fraîche rundet das Ganze auch gut ab 😉

Viel Spaß beim Nachkochen 🙂

Kasseler Schichtfleisch mit Sauerkraut

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Schichtfleisch einmal ganz ander…Uuuuund SUPER lecker!
Schichtfleisch wird klassisch aus Schweinenacken zubereitet (auch hier im Blog zu sehen)
Wir haben heute einmal Schichtkasseler mit Sauerkraut im Dutch Oven zubereitet.
(Natürlich geht das auch wieder in einer Auflaufform, o.Ä. im Backofen)
Ein äußerst schmackhaftes Gericht!
Hier die heutigen Darsteller:
ca. 2,5 Kg Kasseler-Nackenbraten
1,5 kg Sauerkraut
3-4 Gemüsezwiebeln
200 ml BBQ Sauce ( „z.B.hier aus dem Blog“ (Klick mich)
200g durchwachsenen Speck für den Boden
ca. 2L Wasser
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Die Zubereitung:
Die Zwiebeln werden gepellt und genau wie der Kasseler-Nacken in ca. 1-1,5 cm große Scheiben geschnitten.


Das Sauerkraut wird in ein Sieb geschüttet (das Sauerkrautwasser bitte auffangen-das brauchen wir später noch).
Der durchwachsene Bauchspeck wird von seiner Schwarte und ggf. Knorpel befreit und in etwa 0,5 cm dicke Scheiben geschnitten.
Jetzt wird geschichtet (hier im ft6 von Petromax):
Zuerst kommen die Speckscheiben auf den Boden des Dutch Oven.
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Dann werden 2 kleine Scheiben Kasseler an den Rand des Topfes gelegt.
danach kommen 2 Zwiebelscheiben dagegen. An die Zwiebelscheiben kommt eine Schicht Sauerkraut.
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Das Ganze geht abwechselnd so weiter, bis der Topf komplett gefüllt ist.
(Wer es bequemer haben will, stellt den Topf hochkant und schichtet dann- das ist etwas einfacher)
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Das restliche Sauerkraut wird nun über das geschichtete Fleisch verteilt.
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Nun kommt das abgelaufene Sauerkrautwasser und ca. 0,5L Wasser in den Topf.
Die BBQ-Sauce wird über das Ganze verteilt.
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Jetzt bringt ihr, je nach Brikettwahl, 23 Briketts zum Glühen.
(Wir haben „Kokoko Eggs von MC Brikett“ (Klick mich) genommen- da reichen 16 Briketts, weil diese eine enorme Hitze entwickeln)
(für die Backofenvariante wird der Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze eingeregelt)
Sind die Briketts durchgeglüht, kommen 8 Stck. unter den Dutch Oven und 15 Stck. auf den Deckel des Dutch Oven.
(bei uns waren es 6 und 10, jedoch wurde wetterbedingt unten auf 8 erhöht und die oberen Briketts entfernt und die Umluftkuppel eingesetzt).



(Witterungsbedingt haben wir dieses Mal später im Atago mit Umluftkuppel gedutscht)

Das Ganze wird nun rund 3 Stunden geschmort.
Schaut jede halbe Stunde in den Dutch Oven und fügt ggf. Wasser bei, wenn das Schichtfleisch nicht blubbert 🙂 )
Nach 3 Stunden ist das Schichtkasseler fertig.
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Ihr werdet begeistert vom Ergebnis sein.
Viel Spaß beim Nachbauen 🙂

Chicken Tikka Masala


Heute begeben wir uns kulinarisch nach Indien.
Chicken Tikka Masala ist ein indisches Currygericht aus gegrillten Hähnchenfleischstücken in einer würzigen Tomatensauce.
Das Gericht entstand in der Nachkriegszeit in Großbritannien, um indisches Essen mit englischen Essgewohnheiten in Einklang zu bringen. Über die Entstehungszeit und den Entstehungsort des Gerichts kursieren verschiedene Versionen. Eine der verbreitesten Versionen zufolge soll es entstanden sein, als ein indischer oder bangladeschischer Koch einem englischen Gast das traditionelle chicken tikka (gegrillte marinierte Hähnchenstücke) servierte. Da der Gast gewohnt war, dass in der englischen Küche im Allgemeinen zum Fleisch Sauce (gravy) gereicht wird, erschien ihm das Gericht zu trocken, so dass der Koch eine Sauce aus Tomatensuppe und indischen Gewürzen improvisierte. (Quelle Wikipedia)

Hier nun unsere Zubereitung:

Die Zutaten:
600g Hähnchenbrustfilet
250g Natur- Joghurt
Ankerkraut Tikka Masala (alternativ steht weiter unten in der Zubereitung auch eine Gewürzmischung zum selber basteln)
200g Fleischtomaten = 1 große Tomate
Limettenabrieb von einer Limette
Limettensaft von der o.g. Limette
1 Chilischote
15g Ingwer
200g passierte Tomaten
2 EL Tomatenmark
2 Knoblauchzehen oder 1 Monozehe
1 rote Zwiebel
200ml Kokosmilch
3 EL brauner Zucker
1 TL Meersalz
1 orangene oder gelbe Paprikaschote
100g Lauchzwiebeln
300 ml Geflügelfond
etwas Olivenöl
Koriander
Kardamon

Die Zubereitung:
Ihr schneidet die Hähnchenbrust in grobe Stücke, ungefähr doppelte Gulaschgröße.

Dann mariniert ihr sie mit Ankerkraut Tikka Masala. (Alternativ kann man die Hähnchenstücke natürlich auch mit etwas Salz, Pfeffer, Curry, Knoblauch, Karadamon, Kreuzkümmel, Ingwer, Kurkuma und Zimt marinieren)
Nun gebt ihr den Joghurt dazu und vermengt alles. Die marinierten Hähnchenstücke dürfen nun für mindestens 6 Stunden, besser noch über Nacht, abgedeckt im Kühlschrank ruhen.

Am nächsten Tag schneidet ihr die Zwiebel, Ingwer, Knoblauch, die entkernte Chilischote, Paprika und Lauchzwiebeln in feine Würfel. Die Fleischtomaten werden in etwas größere Stücke gewürfelt.

Als erstes bratet ihr nun die Hähnchenstücke kurz in etwas Olivenöl im Dutch Oven (Wir haben den Petromax ft 4.5 mit 14 glühenden Briketts  unter dem Boden genommen) oder in einer Pfanne an.
Dann nehmt ihr die Hähnchenstücke aus dem Dutch Oven bzw. der Pfanne. Sie sollen noch nicht gar sein! Nun schwitzt ihr die Zwiebelwürfel in etwas Olivenöl an. Dazu gesellen sich dann der Knoblauch, Paprika, Ingwer und die Chilischoten. Nun gebt ihr das Tomatenmark, den Zucker und das Salz hinzu und schwitzt das Ganze unter ständigen Rühren ein paar Minuten weiter.

Dann löscht ihr alles mit Geflügelfond ab. Dazu gesellen sich nun 2 Esslöffel vom Tikka Masala Gewürz. Der Abrieb von der Limette und der Limettensaft dieser Limette dürfen auch mit in den Dutch Oven, bzw. Pfanne. Wer mag, kann nun noch die Kokosmilch hinzu geben. Jetzt noch die Tomaten- und Lauchzwiebelwürfel hinein und alles wird nun ein wenig eingekocht. Dann kommen die Hähnchenstücke zurück in den Dutch Oven.

Jetzt braucht ihr nur noch alles einmal aufkochen lassen und schon ist es fertig. Verfeinert haben wir das Ganze noch mit einem kleinen Löffel Creme fraiche und frisch gehacktem Koriander und frischer MInze.
Serviert haben wir das Chicken Tikka Masala mit Basmatireis.