Szegediner Gulasch – die klassische Zubereitung


Szegediner Gulasch (auch Krautfleisch genannt) ist ein Gulasch aus Schweinefleisch, Rindfleisch oder halb und halb mit Sauerkraut und Sauerrahm.
Diese Zubereitung kommt wahrscheinlich nicht aus der ungarischen, sondern aus der wiener Küche; da die Zubereitung nicht der typischen ungarischen Küche entspricht.
Das meinen zumindest ein paar Kultur-Historiker.
Uns ist das egal 🙂 Wir mögen es und wo es her kommt, ist eigentlich auch „schnuppe“.
Auf jeden Fall ist es ein wunderbares Gericht für die kalte Jahreszeit!
(Wir habe dieses mal auf dem Herd gekocht- über dem Feuer funktioniert das Gulasch natürlich ebenfalls super! Ein entsprechende Vorgehensweise haben wir hier )

Hier die Zutaten:
500g Schweinegulasch (zB.aus der Schulter)
2 mittelgroße Zwiebeln
1 Mono-Knoblauch oder 2-3 Knoblauchzehen
100g durchwachsener Speck
300g Sauerkraut
2EL Paprikapulver (z.B. Ankerkraut Paprika geräuchert )
0,5 L Rinderbrühe oder Gemüsebrühe
1 Messerspitze gemahlener Kümmel
1TL Salz
1/2TL Pfeffer (z.B. Ankerkraut 9 Pfeffer Symphonie )
1 Rote Paprikaschote
100g Tomatenmark
etwas Schmalz oder Öl zum Anbraten
Crème fraîche zum Servieren

Die Zubereitung:
Falls noch nicht von eurem Metzger geschehen, würfelt ihr das Schweinefleisch in ca. 3 cm große Würfel.
Der Speck und Paprika werden in ca. 1-2 cm große Würfel geschnitten.
Zwiebeln und Knoblauch werden fein gewürfelt.

Jetzt wird das Schmalz oder Öl im Topf erhitzt und das gewürfelte Schweinefleisch wird darin braun angeschwitzt.
(Wir haben einen ft4.5 Dutch Oven von Petromax verwendet; der eignet sich perfekt für diese Menge)

Nun gesellen sich zuerst die Speckwürfel und kurze Zeit später noch die Zwiebeln und Knoblauch hinzu und werden einen Moment mit angeschwitzt.

Nun würzt ihr das Fleisch mit Salz und Pfeffer.
Dann kommt das Tomatenmark hinzu und wird mit angeschwitzt.
Jetzt gebt ihr ein wenig von der Brühe hinzu und lasst das Ganze unter ständigen Rühren einreduzieren. So wird euer Gulasch nachher schon braun.

Jetzt gebt ihr die restliche Menge der Brühe und das Sauerkraut hinzu.
Auch der gemahlene Kümmel nimmt nun Platz im Topf.

Alles zusammen darf nun gut eine Stunde lang abgedeckt vor sich hin köcheln.

Nach einer Stunde gebt ihr die Paprikawürfel hinzu, rührt einmal gut durch und lasst es eine weitere Stunde weiter blubbern 😉 .
Nach ca. 2 Stunden sollte euer Szegediner Gulasch schon weich gekocht sein.
Dann ist es servierfertig.

Zum Servieren gebt ihr einen Teelöffel Crème fraîche mittig auf das Gulasch.
Wir haben dazu frisches Joghurt-Brot ( hier geht´s zum Rezept) serviert.
Wie immer wünschen wir euch ganz viel Spaß beim Nachkochen.

Der MEATER Block- ein kabelloses WLAN Thermometer mit 4 Fühlern


Gestern kam der freundliche Postbote und brachte uns den MEATER Block aus dem Hause Apption Labs.
Was einst als Kickstarter begann, erreicht heute eine sehr große und positive Resonanz.
Im Jahre 2015 sammelten die Firmengründer für das Startup rund 1,3 MIO $ von Unterstützern um die Produktion des MEATER zu starten.
2017 wurde dann die erste  MEATER-Variante auf den Markt gebracht.
Es folgten im Jahr 2019 der MEATER + und zuletzt der MEATER Block.
Grund genug, den MEATER auch für uns ausgiebig zu testen. 🙂
Besonders an ihm ist, dass er völlig ohne Kabel auskommt.
Das hat zum Beispiel bei der Temperaturüberwachung von Fleisch auf dem Drehspieß einen absoluten Vorteil, da der lästige Kabelsalat komplett entfällt und man sich absolut keine Gedanken darüber machen muss, wie man das Thermometer am geschicktesten am Drehspieß anbringt.
Während der MEATER und MEATER + über Bluetooth mit dem Handy verbunden werden müssen, kann der MEATER Block auch als Standalone-Gerät betrieben werden.
Im Block ist ein entsprechender OLED-Bildschirm mit Touch-Bedienung, an dem alle notwendigen Einstellungen vorgenommen werden können, vorhanden.
Ein weiterer Vorteil erscheint auch der kostenlose Cloud-Service, mit dem man alle Sensoren von überall überwachen kann. Aber dazu später mehr.

Jetzt heißt es erstmal auspacken und laden.

Der MEATER Block besteht aus einer sehr hochwertig verarbeiteten und geschmackvollen Holzbox.
Die 4 Fühler (auch Probes genannt) haben ihren Platz sicher auf der linken Seite der Box in passgenauen Fächern.
Dort werden die Fühler auch im unteren Bereich mittels einer Ladeschiene geladen.
Rechts daneben befindet sich der OLED-Touch-Bildschirm.
Darunter ist noch ein kleines Mäppchen mit 4 aus Edelstahl gefertigten Fähnchen, für jeden Fühler  eins, angebracht.
Bei jedem Fühler steht allerdings auch unten auf der Ladeplatte die entsprechende Zahl des Fühlers.

Auf der Rückseite befindet sich die Batterieabdeckung, welche mittels Magneten sehr gut gesichert ist.
Auch 4x AA Batterien sind bereits eingesetzt. Dort muss vor Erstgebrauch die Stromunterbrechung (kleines Fähnchen, welches den Kontakt unterbricht) entfernt werden.
Seitlich hat der MEATER Block noch eine USB Schnittstelle. Diese dient dazu, dass ggf. Akkus im MEATER direkt aufgeladen werden können .

Ein entsprechendes Kabel ist allerdings leider nicht im Lieferumfang enthalten.
Die Batterien sollen jedoch sehr sehr lange halten. das konnten wir jetzt natürlich noch nicht messen.
Die Fühler selbst weisen einen Durchmesser von ca. 6mm auf und sind ca. 130mm lang.
Im hinteren Bereich ist eine Sicherheits-Kerbe eingefräst. Diese zeigt an, wie weit der Fühler auf jeden Fall in das Fleisch geschoben werden muss.

Denn der Fühler hat 2 Messfunktionen:
1x die Kerntemperatur im Fleisch und 1x die Umgebungstemperatur am Fleisch.
Die Kerntemperatur ist bis maximal 100°C belastbar; die Umgebungstemperatur hingegen bis 275°C.
Lt. Hersteller hält der AKKU im Fühler ca. 24 Stunden.
Das reicht absolut für einen Long Job aus!

Hier die wichtigsten technischen Informationen:

Technische Daten: Temperaturfühler

  • Bluetooth LE 4.0 kablellose Verbindung
  • Maximale Innentemperatur: 100°C (Fleisch)
  • Maximale Außentemperatur: 275°C (Garraum)
  • Edelstahl und Keramikkonstruktion
  • Wasserabweisend und einfach zu reinigen
  • Spülmaschinenfest
  • Wiederaufladbar: Über 24 Stunden durchgehendes Garen
  • Dimensionen: 130mm Länge und 6mm Durchmesser
  • Nummeriert zur besseren Unterscheidung

Block Ladestation technische Details

  • Eingebauter WLAN-Repeater erhöht die Reichweite über Dein lokales Netzwerk
  • Verbindet direkt mit MEATER Cloud für Überwachung unterwegs.
  • Aufbewahrung und Laden der MEATER-Thermometer
  • Lädt MEATER mit 4x AA Batterien
  • Alternativer Micro-USB-Stromanschluss für längere Garvorgänge
  • Echtholz passend zu jeder Küche oder Außendekoration
  • OLED Display mit Touchscreen, zum Garen ohne App
  • Maximale Betriebstemperatur (draußen): 60°C
  • Dimensionen: 132mm L x 39mm B x 157mm H

App Voraussetzungen

  • iPhone und iPad Apps für iOS 10.3 und später
  • Android App für Versionen 5.0 und später

Soooo… und nun fangen wir mal an:
zuerst müssen die 4 Fühler (Probes) aufgeladen werden.
Hierfür muss als erstes die Sicherung an den Batterien entfernt werden.(s.Bild weiter oben)
Der Ladevorgang der Probes startet sofort. Der Block muss dazu nicht eingeschaltet werden, bzw. wenn er eingeschaltet ist, werdet ihr aufgefordert, ihn wieder auszuschalten.

Laut Hersteller dauert das Laden der Fühler 8 Stunden. Also erstmal warten..warten..warten…
In dieser Zeit haben wir schon mal die App auf dem iPhone und iPad geladen.
Nach 8 Stunden haben wir dann die kleinen Hinweisfähnchen der Fühler entfernt.
Diese zeigen ja, wie oben schon angedeutet, wie weit der Fühler in das Fleisch gesteckt werden muss.
Dann endlich den Block einschalten 🙂
Zuerst werden wir gefragt, ob wir die Fühler über Wifi oder Standalone über den OLED-Bildschirm betreiben möchten.
(Für Wifi einfach rechts auf den Punkt drücken; für Standalone einmal nach unten und dann rechts drücken.)
Dann nimmt man sich die App vor:
Ihr werdet quasi ganz einfach und leicht durch die Erstinstallation geführt.
Hier einmal ein paar Bilder. WLAN und Passwörter müsst ihr natürlich für euch anpassen. 🙂
Schön finden wir auch den kostenlosen Cloud-Service, von dem man das Gargut quasi von jedem Ort aus beobachten kann, bzw. informiert wird.
Für den Cloud-Service müsst ihr natürlich auch die entsprechenden Daten von euch eingeben 😉

Und so sehen dann z.B. mal ein paar Einstellungen aus…

Nach der erfolgreichen Einrichtung konnten wir es nicht erwarten und haben zuerst mal ein Stück Kassler-Lummer und gekräuterten Schweinerücken gegart, denn wir brauchten eh mal wieder Aufschnitt. 🙂
Als Ziel-Kerntemperatur haben wir beim Kassler 58°C und beim Schweinerücken 65°C eingegeben. Auch das Eingeben der gewünschten Temperaturen ist kinderleicht.
Den Kassler haben wir ohne vorher anzubraten in den Backofen geschoben, der Schweinerücken wurde gewürzt, für 5 Stunden mariniert und dann kurz angebraten.
Thermometer mittig in die Fleischstücke und ab bei 160°C in den Backofen.

Der Block muss immer in die Nähe der Fühler platziert werden, damit eine exakte und ununterbrochene Datenübertragung der Fühler zum Block übertragen wird.
Von dort aus geht es dann via WLAN, Bluetooth und/oder Cloud an die entsprechenden Endgeräte.
Also haben wir den Block auf den Backofen platziert.

In der App wird die verbleibende Garzeit berechnet und angezeigt.
Dieses ist jedoch ein ungefährer Wert.
Ebenso signalisiert die App kurz vor Erreichen der Zieltemperatur, dass das Fleisch vom Grill, bzw. aus dem Garraum entnommen werden soll um noch ein wenig zu ruhen.
Toll, wie wir finden, dass sogar das Nachgaren des Fleisches berücksichtig wird!

Und so sieht das Ergebnis aus…Wir denken, das kann sich sehen lassen.
Dass die Fühler mit einem Durchmesser von 6mm etwas dicker als die anderen Fühler sind, hat uns in keinster Weise gestört.
Wir haben das Foto absichtlich so gewählt, dass ihr das vorhandene Loch vom MEATER seht. Das lässt sich natürlich nicht bei einer Kerntemperatur-Überwachung vermeiden 😉

Auch interessant und nützlich finden wir den kostenlosen Cloud-Dienst.
Mit diesem kann man von überall, wo man eine Internetverbindung hat, das Gargut beobachten und ggf. reagieren. (Nachbarschaft, Einkaufen, etc.)
Wir haben es getestet, indem wir während des Garvorgang mal ins Dorf zum Einkaufen gefahren sind. Die Verbindung wurde uns immer sehr schnell auf dem Handy angezeigt.
Auch die Warnmeldungen kamen promt auf dem Gerät an; TOP!

Fazit:
Der MEATER Block ist natürlich mit ca. € 299,00 im obersten Preissegment unter den
Grill-Thermometern.
Allerdings überzeugt er durch seine vielseitigen und vor allem kabellosen Einsatzmöglichkeiten.
Es ist das ideale Thermometer zur Fleischtemperatur- und Garraumüberwachung an zum Beispiel Drehspießen.
Durch seine kabellose Verarbeitung entfällt das lästige Verlegen der Kabel.
(Teils ist es ja immer eingequetscht im Grill-Deckel)
Dank seiner unabhängig arbeiteten 4 Fühlern können problemlos 4 völlig unterschiedliche Fleischstücke überwacht werden.
Für Grillbegeisterte, die gerne mehrere Fleischstücke gleichzeitig garen oder auch mit dem Drehspieß arbeiten, ist der MEATER ein absolut super Equipment!
Ebenso hat er uns durch seine präziese Messung überzeugt. So wird auch das schöne Rumpsteak, Filet, Braten, Lachs oder die Putenbrust mega saftig und genau auf den Punkt gegart!
Es ist kein „Billigprodukt“, sehr gut verarbeitet und… wie wir finden… im Moment das beste Thermometer auf dem Markt!
Deshalb bekommt der MEATER von uns eine ganz klare Kaufempfehlung für den passionierten Griller.

(Teilweise Bild und Textmaterial mit freundlicher Genehmigung von Apption Labs)

 

 

Räucherlachs selber herstellen


Viele lieben Ihn: Geräucherter Lachs 🙂
Zu vielen Gerichten wie Reibeplätzchen, Vorspeisen, auf Brot und Brötchen, Canapés oder einfach nur so 😉

Wir zeigen euch, wie ihr diese Delikatesse selber herstellt.

Was ihr benötigt:
einen Kaltrauchgenerator
einen geschlossenen Grill
Räuchermehl
eine Schale mit passendem Rost
und ein feines Messer, um den Lachs später zu schneiden. (Lachsmesser oder Schinkenmesser eignen sich am besten dafür)

und folgende Zutaten:
ca. 1 Kg. Frischlachs-Filet
100g Salz
100g Zucker
50g Ankerkraut Küstenkruste
etwas Whisky

Die Zubereitung:
Als erstes wascht ihr die Lachsfilet-Seite unter kaltem Wasser ab und tupft sie trocken.
Dann schaut ihr, ob noch irgendwo Gräten im Fisch sind. Sollte dieses der Fall sein, zieht ihr sie am Besten mit einer Pinzette heraus.
Nun mischt ihr das Salz und den Zucker und verteilt die Mischung auf der „Fleischseite“.
Wir haben dafür noch 50g der Gewürzmischung Ankerkraut Küstenkruste untergemischt. Das gibt noch einmal eine milde, besondere Note.
Danach legt ihr den Lachs auf ein Gitter in eine Schale oder auf einem Backblech. Wir haben dafür die Koncis Edelstahlschale vom schwedischen Möbelhaus genommen.
Wichtig ist, dass der Fisch auf einem Rost liegt, da er während seiner Beizzeit ca. 100ml Flüssigkeit verliert und er nicht darin liegen darf.

Den Lachs deckt ihr nun mit Klarsichtfolie ab und stellt ihn für ca. 30 Stunden in den Kühlschrank.
Dort wird der Lachs gebeizt; es wird im durch die Salzmischung Wasser entzogen und er ist somit haltbar.
Ihr werdet nach den 30 Stunden feststellen, dass der Fisch auch viel fester geworden ist. Das muss so sein, also keine Panik 😉

Nach den 30 Stunden nehmt ihr den Fisch aus dem Kühlschrank und wascht die Beize vorsichtig unter kaltem Wasser ab. Danach tupft ihr den Fisch wieder trocken.
Nun pinselt ihr den Lachs mit Whisky oder ähnlichem Hochprozentigem ein. Dadurch werden weitere, eventuelle Keime abgetötet- der Fisch wird quasi sterilisiert.

Jetzt kommt der Lachs wieder auf dem nun gesäuberten Rost mit gesäuberter Schale für weitere 24 Stunden mit Klarsichtfolie abgedeckt, in den Kühlschrank.

Dann kommt der erste Tag des Räuchern.
Dazu füllt ihr den Kaltrauchgenerator mit den Rauchspänen und stellt zum Anzünden ein Teelicht an den Anfang des Generators.
Diesen stellt ihr nun auf den Boden des Grills.
Auf den Grillrost legt ihr nun den Lachs mit der Fleischseite nach unten zum Kaltrauchgenerator.

Wir haben einen Smoker von Weber (Smokey Mountain) mit entsprechenden Räuchergestell. So hängt unser Lachs nach unten in den Garraum. Das muss aber nicht sein. Macht es einfach so, wie vorher beschrieben!

Die Luftzufuhr eures Grills stellt ihr nun unten auf „auf“ und oben nur „Bleistift“-Größe geöffnet- also fast zu. So bleibt ordentlich Rauch in der Garkammer und der Fisch wird nun schön langsam ca. 9 Stunden geräuchert.
Achtet auch darauf, dass euer Grill nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, da es sonst zu heiß im Garraum wird. (Wir wollen ja kalt räuchern 😉 )
Nach ca. 9 Stunden nehmt ihr den Lachs vom Grill und schlagt ihn in Klarsichtfolie ein. Danach darf der Fisch im Kühlschrank übernachten, bevor ihr am nächsten Tag den Räuchervorgang erneut genau so durchführt.
Am zweiten Tag ist der Lachs fertig geräuchert. Wir haben ihn direkt in ca. 150g Portionen geschnitten und vakuumiert. Solltet ihr keinen Vakuumierer haben, schlagt ihn fest in Klarsichtfolie ein.
Der fertig portionierte Räucherlachs kann auch sehr gut eingefroren werden.

Wir kaufen nie wieder Räucherlachs im Handel. Denn der Eigene schmeckt um Längen besser.
Viel Spaß bei der Zubereitung 😉

(Wir empfehlen 2 Rauchdurchgänge á ca. 9-10 Stunden. Zwischen den Räucherdurchgängen kommt der Fisch über Nacht abgedeckt in den Kühlschrank)

Forellen-Pralinen … Fingerfood par excellence

Eine schöne Vorspeise oder Fingerfood auf der Party sind Forellen-Pralinen aus geräucherten Forellen in einem Pumpernickel-Mantel.
Das Rezept ist denkbar einfach und schnell.
Damit wir eine stärkere Rauchnote erhielten, haben wir zu den Forellen noch geräuchertes Makrelenfilet gegeben.

Hier die nur wenigen Zutaten:
125g geräuchertes Forellenfilet
125g geräuchertes Makrelenfilet
200g körniger Frischkäse
1 (ca. 250g) Paket Pumpernickel
Salz (wir haben einfach mal Trüffel-Salz genommen 😀 )
Pfeffer (z.B. Ankerkraut Pfeffer-Symphonie)
Saft einer frischen Limette oder etwas Limettensaft

Die Zubereitung:
Das Pumpernickel wird auf einem Rost oder Loch-Backblech  bei 70°C im Backofen gut eine Stunde getrocknet. Ihr könnt es alternativ auch gebröselt auf einem Blech über Nacht in der Küche stehen lassen. Es sollte richtig trocken und nicht mehr klebrig sein.
Danach reibt ihr das trockene Pumpernickel fein.
(Das geht wunderbar im Mixer oder in einer elektrischen Kaffeemühle)
Dieses Prozedere könnt ihr auch ein paar Tage vorher durchführen. Je trockener das Pumpernickel ist, desto besser und feiner ist es nachher 😉

Die geräucherten Forellenfilets und das Makrelenfilet werden nun mit dem Frischkäse vermengt und mit einer Gabel ebenfalls möglichst fein zu einer cremigen Masse vermischt. Das Ganze schmeckt ihr nun mit Salz, Pfeffer (wir haben unseren im Mörser ganz fein gemahlen) und ein wenig Limettensaft ab.

Nun formt ihr die Masse in kleine mundgerechte Kugeln und wälzt sie durch das gebröselte Pumpernickel.

Fertig 🙂 Das war´s auch schon.
Die Pralinen könnt ihr auch problemlos einen Tag vorher zubereiten und abgedeckt im Kühlschrank lagern.
Wir haben die Pralinen mit einem selbst gebeizten Lachs serviert.

Viel Spaß beim Nachbasteln 🙂

Shakshuka – Das Nationalgericht aus Israel


Tim Mälzer hat es in Kitchen Impossible bekannt gemacht…
Für uns ein Anreiz, dieses leckere israelische Nationalgericht für euch zuzubereiten.
In Israel wird Shakshuka hauptsächlich zum Frühstück gegessen.
Wir finden, dass es eigentlich keine passende Tageszeit gibt, um diese köstliche und schnell zubereitete Speise zu servieren.
Natürlich kann man das Shakshuka auch in jede Menge Variationen abwandeln;
z.B. mit Bacon, Hirtenkäsewürfeln, Mozzarella, Chorizoscheiben usw.usw.
Wir haben uns jedoch für die originale Variante von Dr. Shakshuka aus Tel Aviv entschieden.
(Hier ein Link zu seiner Homepage und zu einem seiner Videos)

Die heutigen Zutaten sind:
1 mittelgroße Zwiebel
4 reife Tomaten (oder 400ml stückige Tomaten)
1 Monoknoblauch oder 2 Knoblauchzehen
1 rote Paprikaschote
4 Eier
1/2 TL Kreuzkümmel
2 TL Paprikapulver (z.B. geräucherter Paprika von Ankerkraut)
1 TL Pfeffer ( z.B. Pfeffersymphonie von Ankerkraut – diesen aber bitte im Mörser mahlen)
Olivenöl zum Anbraten (ca. 3 EL)
1-2 TL Meersalz
1 Priese Zucker
etwas Blattpetersilie
ggf. etwas Tomatenmark (wir brauchten es nicht)
etwas frische Chilischote nach Bedarf oder etwas Chilipulver
(wer es nicht scharf mag, lässt es einfach weg 🙂 )

Die simple Zubereitung:
Ihr schneidet die Zwiebeln und den Knoblauch in feine Würfel.
Tomaten und Paprika werden gewaschen, bei den Tomaten der Strunk entfernt und beides wird in grobe Würfel geschnitten.

Falls ihr frische Chilis nehmen möchtet, schneidet ihr auch diese in feine Streifen.
(Aber Vorsicht, das kann ganz schnell höllisch scharf werden 😉 Also  nicht übertreiben)
Jetzt kommt das Olivenöl in die erhitzte Pfanne. Dann  kommen zuerst die Zwiebeln, Paprika und Knoblauch in die Pfanne und werden unter ständigen Rühren ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze angeschwitzt.

Nun dürfen die Tomaten dazu.
Alles wird nun für ca. 15-20 Minuten bei mittlerer Hitze geköchelt. Auch die Gewürze und der Chili gesellen sich dazu.

Rührt gelegentlich mal durch das Shakshuka. Das Ganze wird so lange einreduziert, bis es schön sämig ist. Wer möchte, kann auch etwas Tomatenmark, bzw. passierte Tomaten dazu geben. Wir haben es zwar auf dem Zutatenbild, haben es jedoch nicht benötigt, da die Tomaten ordentlich Flüssigkeit abgegeben haben.
Probiert das Shakshuka und schmeckt es ggf. ein wenig nach Belieben nach.
Wenn das Shakshuka schön einreduziert ist, macht ihr mit dem Stiel eines Holzlöffel oder mit einem Esslöffel 4 kleine Mulden. Dort kommen nun vorsichtig die Eier hinein. Mit dem Holzlöffel-Stiel zieht ihr nun das Eiweiß ein wenig zum Pfannen-Inneren. Dabei bitte darauf achten, dass ihr nicht das Eigelb beschädigt 😉 .

Das Shakshuka wird nun weitere 8 Minuten geköchelt. Ihr könnt die Pfanne auch mit einem Deckel verschließen. Das begünstigt das Stocken der Eier.
In dieser Zeit hackt ihr noch etwas Blattpetersilie.

Nach ca. 8 Minuten sollte das Eiweiß gestockt sein, aber das Eigelb noch schon weich.
Als Letztes streut ihr noch gehackte Petersilie darüber. Fertig 🙂
Die Pfanne haben wir einfach mittig auf dem Tisch platziert.
Dazu gab es einfach getoastetes Weißbrot. Perfekt eignet sich auch unser Naan-Brot.
Wir wünschen euch ganz viel Spaß beim Zubereiten dieser Köstlichkeit.

 

Beef Jerky selber machen- mega leicht!


Steffi und ich lieben Beef Jerky!
Es ist mittlerweile in jedem gut sortierten Discounter erhältlich, kostet jedoch sehr viel Geld.
Wir zeigen euch, wie ihr diesen leckeren amerikanischen Snack ganz leicht selber zubereiten könnt.
Verwendet haben wir dieses mal Rinderhüfte. Auch geeignet sind dünn geschnittene Rinderrouladen aus der Oberschale, Roastbeef oder wer die edle Variante bevorzugt…Rinderfilet.
Wir haben das Beef Jerky im Dörrautomaten gemacht; jedoch könnt ihr es auch prima im Backofen zubereiten. Dazu nachher mehr…

Hier die Zutatenliste:
1 kg Rinderhüfte
1 Mono-Knoblauch oder 2- 3 Knoblauchzehen
150ml Sojasauce
200ml Worcestershire-Sauce
2 EL brauner Zucker
3 TL Salz
1 TL Pfeffer gemahlen
1 EL Flüssigrauch (kein must have!)
3 EL Zwiebelgranulat

Die Zubereitung:
Zuerst entfernt ihr alle Sehnen und Fett vom Rindfleisch.

Ihr schneidet die Rinderhüfte entgegen (also quer) der Faser in ca. 3 mm breite Scheiben und dann in daumenlange Streifen. Wenn ihr von eurem Metzger geschnittene Rinderrouladen bekommt, erspart ihr euch die Schneiderei; dann braucht ihr die Rouladen nur noch in Streifen schneiden.
Wichtig ist, dass die Scheiben dünn geschnitten sind, damit das Fleisch später schön trocken und nicht zu zäh ist. Auch könnt ihr die Rinderhüfte im Tiefkühlschrank etwa eine Stunde anfrieren, dann könnt ihr sie besser in dünne Scheiben schneiden.
Ein scharfes Messer macht da schon viel aus 😉

Als nächstes würfelt ihr den Knoblauch ganz fein.

Jetzt kommen alle Zutaten bis auf das Fleisch in eine Schüssel und werden gut vermischt.
Danach kommt das Fleisch dazu und ihr mariniert es in der Würzmischung vorsichtig gut durch.
Über Nacht (ca. 10 bis 12 Stunden) kommt das marinierte Fleisch nun abgedeckt,
am Besten vakuumiert oder in einen Zipperbeutel in den Kühlschrank.

Am nächsten Tag nehmt ihr das Fleisch aus dem Kühlschrank und gebt es in ein Sieb.
So tropft schon einmal die meiste Flüssigkeit ab.

Jetzt braucht ihr viel Küchenkrepp, denn das Fleisch sollte so gut wie es geht trocken getupft werden.
Wir haben 2 Lagen Küchenkrepp übereinander gelegt und dann das Fleisch nebeneinander platziert. Diesen Vorgang wiederholt ihr so lange, bis das ganze Fleisch aufgelegt ist.
Auch die oberste Schicht tupft ihr mit Küchenkrepp ab.

Nun legt ihr die einzelnen Scheiben nebeneinander in die Dörreinsätze und stellt den Dörrautomaten auf 8 Stunden bei 40°C ein.

Die Backofenvariante funktioniert wie folgt:
Ihr legt die Fleischstreifen auf das Backofengitter, bzw. ein Rost.
Sehr gut geeignet sind die gelöcherten Backbleche, wie sie  z.B. für Brötchen verwendet werden.
Den Backofen stellt ihr ebenfalls auf 40°C – 50°C Umluft ein.
In die Tür steckt ihr einen Kochlöffel und lasst sie so einen Spalt offen.
Somit kann die Feuchtigkeit entweichen.
Nun kann das Beef Jerky ganz langsam, schonend und gleichmäßig trocknen.
Zu hohe Temperaturen würden bewirken, dass das Fleisch zwar an der Oberfläche schnell trocken ist, jedoch im inneren noch Feuchtigkeit enthält.
Nach 8 Stunden ist euer Beef Jerky fertig.
Nun lasst ihr es noch eine gute Stunde bei Zimmertemperatur  stehen.
Gut verpacktes Beef Jerky hält sich mehrere Monate.
Dazu gibt es es mehrere Möglichkeiten:
Ihr vakuumiert das Beef Jerky und lagert es an einem trockenen Ort.
Ihr gebt das Beef Jerky in einen Zipperbeutel und drückt so viel Luft wie möglich aus dem Beutel und verschließt ihn dann.
Die verschlossenen Beutel könnt ihr entweder in der Speisekammer, im Kühlschrank oder auch im Tiefkühlschrank lagern. Im Kühlschrank hält es sich sogar ca. 6 Monate.
Das haben wir jedoch noch nie geschafft, da wir es vorher schon längst verputzt haben 😉
Wir wünschen euch ganz viel Spaß beim Nachbasteln!

Printen nach „Aachener Art“ vom Grill

Die Adventszeit beginnt in diesem Jahr am 29.11.
Und was ist eine besinnliche Adventszeit mit den Liebsten ohne leckere Gebäcke bei einer Tasse Kaffee oder Tee? Richtig: NICHTS 😉
Wir dachten uns: „machen wir doch mal Aachener Printen“.
Okay, das ist nichts Wildes…. Da wir aber bekannter Maßen in jeder Jahreszeit den Grill an haben, gibt es die natürlich vom Grill!
In unserem Fall vom Gasgrill, aber dazu später mehr…

Hier sind die Hauptdarsteller dieses tollen Rezeptes:
500g Weizenmehl
450g Rohrzucker
450g Zuckerrübensirup
150g brauner Kandiszucker (idealer Weise bereits als Granulat)
50g Orangeat
1 Prise Prise Natron
1 Prise Nelkenpulver
1 Prise Pottasche
1 Prise Piment
1 Prise Anispulver
1 Prise Zimt
1 Prise Muskat
1 Prise Kardamon gemahlen
2TL Koriander
3EL Wasser
zum Garnieren geschälte Mandeln

Die Zubereitung:
Der Rohrzucker und der Zuckerrübensirup werden in einem Topf so lange erwärmt, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat.
in der Zwischenzeit hackt ihr das Orangeat mit einem Messer fein.

Die Pottasche verrührt ihr mit dem Wasser.
Den Kandis klopft ihr in einem Gefrierbeutel schön klein, oder ihr nehmt, wie wir, schon fein gebröselten Kandis.

Wenn der Zucker im Zuckerrübensirup aufgelöst ist, stellt ihr die Mischung beiseite, bis sie nur noch lau warm ist.
Dann gebt ihr alle Zutaten bis auf Mehl, Kandis und Mandeln zu dem Zuckerrübensirup und vermengt alles gut mit einem Löffel.

Danach kommt das Mehl hinzu.
Nun knetet ihr das Ganze ein paar Minuten entweder mit den Händen, oder mit einer geeigneten Küchenmaschine und einem Knethaken.
Zum Schluss gebt ihr den Kandis dazu und knetet nochmals alles 2 Minuten gut durch.

Den fertigen Teig deckt ihr nun mit Klarsichtfolie ab und stellt ihn für mindestens 2 Tage an einen kühlen Ort (z.B. Kühlschrank).
Nicht erschrecken, der Teig wird in der Zeit knüppelhart! 😉

Nach 2 Tagen nehmt ihr den Teig aus dem Kühlschrank und lasst ihn wieder auf Zimmertemperatur erwärmen.
Wir haben ihn dazu bei 40°C für gute 30 Minuten in den Backofen gestellt, damit er wieder schön weich wird.
Jetzt rollt ihr den Teig zu einer ca. 3-5mm dicken Platte und schneidet diese rechteckig.
Danach könnt ihr mit einem Messer eure Printen auf die gewünschte Größe schneiden.
(Wir haben unsere 3cmx6cm groß geschnitten; das ergaben dann 40 kleine Printen)

Nun werden sie noch mit einem Pinsel und etwas Wasser bestrichen.
Danach kommt mittig eine Mandel, leicht eingedrückt, auf die Printe.

Da wir unsere Printen ja auf dem Gasgrill zubereitet haben, mussten wir den Grill auf ca.
180-190°C vorheizen. Das haben wir mit den beiden äußeren Brennern gemacht. Der mittlere blieb die ganze Zeit aus.
Die Printen haben wir auf gefettetem Backpapier mit etwas Platz zwischen den einzelnen auf einen Pizzastein gelegt und sie so im Gasgrill bei ca. 180°C für 20 Minuten gebacken.
(Zum einfetten eignet sich dabei hervorragend das sogenannte Trennfett 😉 )
Natürlich könnt ihr die Printen auch im Backofen machen. Dazu einfach dann den Backofen auf 190°C Ober-Unterhitze einstellen und ebenfalls 20 Minuten backen 😉

Jetzt noch auskühlen lassen und am besten für ein paar Tage in einer Dose lagern.
Da es jedoch so toll geduftet hatte, konnten wir nicht widerstehen und mussten direkt ein paar von den leckeren Gebäcken „überprüfen“ 🙂

Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachbacken und wünschen euch schon jetzt eine tolle, besinnliche Adventszeit! Bleibt gesund!!!
Viele Grüße aus dem Sauerland,
Andy und Steffi

Deftige Flammkuchen-Laugenbrezeln


Wir holen uns das Oktoberfest nach Hause.
Frei nach diesem Motto, haben wir heute ein deftige Schmankerl für Euch.
Ob  Fernsehabend, Knobel-Runde, zum Bier, Party (nach Corona natürlich) oder einfach mal so…
Die gefüllten Flammkuchen-Laugenbrezeln schmecken einfach nur zu gut 🙂

Hier die Bauanleitung:

Ihr benötigt folgende Zutaten:
4 Laugenbrezel Rohlinge (tiefgekühlt)
50g Kräuter-Crème fraîche
50g Schmand
1 Ei
1 Frühlingslauch
1/2 Schalotte
100g magerer Würfelspeck
etwas Schnittlauch
50g Bergkäse
etwas Salz und Pfeffer

Die Zubereitung:
Ihr lasst die Laugenbrezeln auf einem Backpapier auftauen.
Den Backofen stellt ihr auf 200°C Ober-/Unterhitze, oder wie wir, regelt ihr den Grill auf 200°C ein.
Währenddessen schneidet ihr die Zwiebel in feine Würfel und den Frühlingslauch in feine Ringe. Auch der Schnittlauch wird fein geschnitten.

Nun kommen Zwiebelwürfel, Lauchzwiebel, Schnittlauch, Crème fraîche, Schmand, Würfelspeck und das Ei in eine Schüssel und werden vermengt.
Schmeckt das Ganze mit etwas Salz und Pfeffer ab-aber Vorsicht-durch den Speck habt ihr schon eine leichte Salznote…. also nicht übertreiben 😉

Den Bergkäse reibt ihr mit einer groben Reibe oder schneidet ihn ganz fein.
Die fertige Masse füllt ihr nun mit einem Esslöffel in die aufgetauten Laugenbrezeln.
Anschließend bestreut ihr die Brezeln noch mit dem geriebenen Bergkäse.

Jetzt kommen die Brezeln für ca. 20 Minuten in den Backofen, oder indirekt auf den Grill.

Nach ca. 20 Minuten sind die Brezeln fertig und ihr lasst sie noch eine Weile auskühlen.
(Wenn sie ausgekühlt sind, lassen sie sich ganz einfach vom Backpapier lösen)
Und schon ist der leckere schnelle Snack fertig 🙂
Ihr könnt sie ruhig ein paar Stunden vor dem Verzehr fertig backen. Die Brezeln schmecken kalt richtig gut!
Viel Spaß beim Nachbasteln und „Prost“ 😉

Indisches Naan-Brot aus der Pfanne


Eine hervorragende Beilage zu indischen Currys, -Dal (Rezept hier) oder auch beim Grillen und zum Goulasch ist das Naan-Brot.
Wir haben ein sehr einfaches Rezept, welches ihr in der Pfanne zubereiten könnt 😉

Hier die Zutaten:
250g Weizenmehl
1/3 frischer Hefewürfel oder 1/2 Päckchen Trockenhefe
1TL Backpulver (halbes Päckchen)
1/2TL Zucker
1/2TL Salz
70ml lauwarme Milch
2EL Joghurt „Natur“ (=50g)
1EL Olivenöl
etwas weiche Butter zum Bestreichen

Die Zubereitung:
Ihr gebt das Mehl, Zucker, Salz, Backpulver in eine Rührschüssel und vermengt das Ganze.
Dann löst ihr die Hefe in lauwarmer Milch auf und gebt sie zusammen mit dem Joghurt und dem Olivenöl mit in die Rührschüssel.
Nun knetet ihr alles gute 5 Minuten entweder mit den Händen oder mit einem Knetgerät durch und stellt es danach mit einem Küchentuch abgedeckt für 45 Minuten an einen warmen Ort.

(Wir heizen den Backofen immer auf 50°C auf und stellen die abgedeckte Schüssel in den abgeschalteten Backofen)
Nach 45 Minuten nehmt ihr den Teig aus der Schüssel und teilt ihn in 8 gleich große Stücke.
Diese formt ihr zu kleinen Kugeln und stellt sie abgedeckt ebenfalls noch einmal für 15 Minuten an einen warmen Ort.

Danach erhitzt ihr eine beschichtete Pfanne richtig heiß und gebt den dünn ausgerollten oder dünn auseinander gezogenen Teig hinein. Öl benötigt ihr hierbei nicht!
Wenn das Brot Blasen wirft, dreht ihr es mit einem Pfannenwender um und gart es auf der anderen Seite, bis es goldbraun ist. Das Ganze geht recht schnell und ihr müsst auf jeden Fall dabei stehen bleiben 😉

Zum Auskühlen kommen die Naan-Brote nun nebeneinander auf ein Backofengitter und werden mit etwas weicher Butter bepinselt.

Indisches Dal (Rotes Linsengemüse)


Dal, oder Dahl, ist ein Gericht aus der indischen bzw. pakistanischen Küche.
Es wird meistens aus Hülsenfrüchten wie z.B. Kichererbsen, Linsen, Bohnen oder Erbsen zubereitet und mit frischem Naan-Brot serviert. Es besticht durch seine wunderbaren Gewürze wie Kreuzkümmel, Ingwer, Knoblauch, Koriander, Kurkuma und Chili heraus. Eine typische indische Gewürzmischung ist Garam Masala, welches wir für unser Dal verwendet haben.
Bei unserem Rezept verwenden wir rote Linsen.

Die Zutaten:
300g rote Linsen
1 mittelgroße Zwiebel
1 Mono-Knoblauch oder 2 Knoblauchzehen
1 kleine Chilischote
ca 4cm frischer Ingwer (daumendick)
2EL Ankerkraut Garam Masala
oder alternativ eine Mischung aus Kurkuma, Koriander, Kreuzkümmel, Kardamon, Zimt, schwarzer Pfeffer
1TL Salz
1 Priese Zucker
250ml Kokosmilch
1Spritzer Zitronen- oder Limettensaft
1 Dose gestückelte Tomaten (ca.400g)
350ml Gemüsebrühe
2EL Erdnussöl zum Anschwitzen
Koriander und Natur-Joghurt zum Garnieren

Die Zubereitung:
Zuerst wascht ihr die roten Linsen in einem Sieb unter kaltem Wasser ab und stellt sie bei Seite.
Nun würfelt ihr die Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Chili ganz fein und schwitzt sie der Reihenfolge nach und nach in Erdnussöl an.

(Wir haben das Dal im Petromax ft4.5 zubereitet. Dazu haben wir 11 glühende Briketts unter den Dutch Oven gelegt.)
Dann kommen die Linsen dazu und das Ganze wird unter ständigem rühren noch ca. 1 Minute weiter angeschwitzt.
Nun kommen die gestückelten Tomaten hinzu.
Es wird weiter unter Rühren für ca. 2 Minuten weiter angeschwitzt.
Jetzt kommen die Gemüsebrühe, Kokosmilch, Zucker und das Garam Masala, bzw. die alternativen Gewürze bis auf das Salz (das kommt ganz zum Schluss dazu- die Linsen würden sonst länger brauchen, bis sie weich werden 😉 ) dazu und das Linsengemüse wird gut 20 Minuten unter gelegentlichen Rühren gegart bis die Linsen schön schlozig sind.

Zum Schluss darf das Salz und der Limetten-, bzw. Zitronensaft hinzu.
Fertig 🙂
Serviert wird das Dal mit einem Löffel frischem Joghurt, beträufelt mit frisch gehacktem Koriander. Dazu haben wir frisches Naan-Brot gereicht. ( Das Rezept findet ihr hier )
Vegan- mal ganz ohne Fleisch und trotzdem mega lecker!!