Warmer Speckkartoffelsalat; die ideale Beilage zum Gegrillten


Oft stellt sich die Frage :“was für Beilagen soll es beim Grillen geben…?“
Wie wäre es daher mal mit einem warmen Speckkartoffelsalat; bzw. einem Kartoffelsalat auf Essig-Basis?
(Wenn ihr den Speck weg lasst und die Fleischbrühe durch Gemüsebrühe ersetzt, eignet sich der Salat auch Prima als vegetarische oder auch vegane Beilage.)

Es bedarf nur weniger Zutaten für diesen erfrischenden Salat:
1 Kg festkochende Kartoffeln
200g geräucherte Speckwürfel
1 mittelgroße Zwiebel
200g Gewürzgurken
100ml Gewürzgurken-Fond
300ml Gemüse- oder Rinderfond
4 EL Kräuter- Apfel- oder Weißweinessig
Salz
Pfeffer
1 EL Butterschmalz

Die Zubereitung:
Zuerst kocht ihr die Kartoffeln mitsamt der Schale in Salzwasser, bis sie weich sind.
Währenddessen schneidet ihr die Zwiebel in feine Würfel und die Gewürzgurken in etwas gröbere Würfel.

Die Kartoffeln lasst ihr auskühlen, pellt sie und schneidet sie ebenso in gröbere Würfel.
Dann erhitzt ihr einen Topf und gebt das Butterschmalz hinzu.
Nun schwitzt ihr bei mittlerer Hitze nacheinander den Speck und die Zwiebelwürfel glasig an.

Jetzt fügt ihr die Gurkenwürfel, Gurkenfond, Essig und den Rinder- bzw. Gemüsefond hinzu und lasst alles einmal gut aufkochen. Abschmecken tut ihr das Ganze mit Salz und Pfeffer.

Aber beim Salzen vorsichtig sein, denn der Speck hat beim Anschwitzen schon ordentlich Salz abgegeben.
Wem es zu sauer ist, kann man den Kartoffelsalat noch mit Zucker süßen und etwas Wasser hinzu geben.
Zum Schluss kommen noch die in Würfel geschnittenen Kartoffeln hinzu und werden noch einmal kurz aufgekocht.
Schon ist der warme Speckkartoffelsalat servierfertig.
Natürlich kann man den Salat auch kalt als Beilage reichen.
Und wer die vegetarische, bzw. vegane Variante bevorzugt, lässt einfach den Speck weg und ersetzt den Rinderfond durch Gemüsefond.
Wir haben den Kartoffelsalat zu einem knusprigen Schinken-Krustenbraten gereicht.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen 😉

Knuspriger Schinken-Krustenbraten (DER Tipp für die perfekte Kruste!!)


Wer kennt ihn nicht….?
Den knusprigen Schweinsbraten von der Kirmes!
Doch wie wird die Schwarte so schön knusprig und geht das mit dem Aufploppen der Schwarte?
Die Lösung ist total einfach…
Man muss den Braten NICHT vorher auf der Schwarte in Salzwasser garen, NICHT vorher den Braten mit der Schwarte überbrühen oder so…
NEIN, es ist total simpel:
Ihr braucht nur richtig viel Salz!!
Hier die einfache Anleitung:
Ihr benötigt ein schönes Stück Schinkenkrustenbraten.
Wir haben einen Gepökelten gewählt.
Wer keinen gepökelten Braten nehmen möchte, würzt den Braten ganz klassisch mit Salz und Pfeffer.

Doch nun zur Knusper-Schwarte…
Zuerst schneidet ihr die Schwarte rautenförmig ein- jedoch aufpassen, dass ihr nicht ins Fleisch schneidet.

Dann würzt ihr den Braten auf der Fleischseite (gepökelter Braten bitte nicht mehr würzen!!)
Jetzt gebt ihr den Braten auf ein Grillrost oder in eine hitzebeständige Schale.
Nun reibt ihr die Schwarte mit ordentlich Salz großzügig ein; aber nur die Schwarte!

Ihr braucht keine Angst zu haben, dass euer Braten nachher zu salzig schmeckt. das Salz wird später wieder von der Schwarte entfernt.
Nun heizt ihr den Backofen Ober-/Unterhitze auf 150°C auf und gebt den Braten auf mittlerer Schiene in den Backofen.
Ähnlich funktioniert das natürlich auch im Grill:
Grill auf 150°C aufheizen und den Braten in den indirekten Bereich des Grills stellen.
Der Braten wird nun bis zu einer Kerntemperatur von 60°C gegart.
Dann nehmt ihr den Braten aus dem Ofen, bzw. vom Grill und entfernt vorsichtig mit einem Pinsel das ganze Salz von der Schwarte.

Nun heizt ihr den Backofen oder Grill auf gute 200-210°C auf und stellt den Braten zurück in den Ofen/ Grill.
Jetzt ploppt die Schwarte nach wenigen Minuten schön auf und wird mega knusprig.
Bleibt aber bitte in der Zeit am Grill /vor dem Backofen stehen, dann nach aufploppen kommt irgendwann verbrennen 😉
Der Braten ist bei 65°C Kerntemperatur servierfertig.
Wir haben ihn mit einem warmen Speckkartoffelsalat serviert.
Das Rezept gibt es hier..
Viel Spaß beim Nachbacken 😉