Ceviche … DAS traditionelle lateinamerikanische Fischgericht aus Peru


Wie wäre es mal mit einem erfrischendem Fischgericht…?
Ob als Vorspeise oder Hauptgang; Dieses peruanische Gericht ist ein absolutes Highlight für eure Geschmackssinne ~ vorausgesetzt, ihr mögt rohen, gebeizten Fisch!
Ich kann euch aber sagen, dass dieses Gericht sehr vielen Gästen schmeckt, die sonst absolut nicht auf sowas stehen!!
Probiert es einfach aus, ihr werdet begeistert sein 🙂
Wichtig ist, dass ihr absolut frische Fische verwendet.
Welche ihr nehmt, bleibt euch überlassen. Gerne nimmt man dazu feste, weiße Meeresfische, da diese nicht zerfallen.
Traditionell verwendet man „weiße“ Fische wie z.B. Wolfsbarsch, Kabeljau, Zander, Dorade, Seelachs und Heilbutt. Auch Meeresfrüchte, Garnelen und Tintenfisch eignen sich hervorragend.
Wichtig ist, dass die Fische klein gewürfelt sind.
Wir haben die Seviche (oder heißt es das Seviche…? so zubereitet und waren mega
begeistert


Folgende Zutaten benötigt ihr:
– ca. 600-800g Fischfilet ( z.B. Wolfbarsch, Zander, Lachs, Riesengarnelen, Tintnfischarme)
-6 Limetten
– 1 rote Zwiebel
– 1 Lauchzwiebel
– 1 Avocado (den Stein könnt ihr ganz einfach entfernen, indem ihr sie halbiert und mit einem großen Messer mittig in den Kern schlagt. Dann bleibt der Kern am Messer hängen und ihr könnt ihn ganz leicht aus der Avocado entfernen.
– optional 1 Chilischote oder rote Paprika
-etwas feingeschnittener Ingwer
– fein geschnittener Koriander oder Petersilie
1 Lauchzwiebel
– Salz, Pfeffer, fein geschnittener Knoblauch nach Bedarf


Und so wird die Seviche zubereitet:
Die Fischfilets und ggf. Rote Paprika, Lauchzwiebel und Avocado schneidet ihr in kleine Würfel
Ingwer, Zwiebel, Chilischote und ggf. Knoblauch schneidet ihr in sehr feine Würfel- je feiner desto besser.
Alle Zutaten kommen nun in eine Schüssel und werden mit 6 ausgepressten Limetten mariniert,
Das Ganze schmeckt ihr mit ordentlich Salz und Pfeffer ab und stellt es für ca. 1,5 Std. kalt.
Rührt den Salat nach ca. 30 Minuten durch und schmeckt evtl. noch einmal nach.
Ihr seht schon nach kurzer Zeit, dass sich der Fisch ganz weiß verfärbt und eine weiße Flüssigkeit- die sogenannte Tigermilch oder auch Teufelsmilch entsteht. Das muss so sein und der Fisch gart quasi in der Limettenmarinade.

Und das war´s schon.
Die Seviche ist nach 1,5 Std verzehrfertig.
Lasst euch diesen sehr erfrischende Sommersalat schmecken.
Dazu passt übrigens ein frisches Naanbrot und ein Kräuter- oder Limettenjoghurt.

Warmer Speckkartoffelsalat; die ideale Beilage zum Gegrillten


Oft stellt sich die Frage :“was für Beilagen soll es beim Grillen geben…?“
Wie wäre es daher mal mit einem warmen Speckkartoffelsalat; bzw. einem Kartoffelsalat auf Essig-Basis?
(Wenn ihr den Speck weg lasst und die Fleischbrühe durch Gemüsebrühe ersetzt, eignet sich der Salat auch Prima als vegetarische oder auch vegane Beilage.)

Es bedarf nur weniger Zutaten für diesen erfrischenden Salat:
1 Kg festkochende Kartoffeln
200g geräucherte Speckwürfel
1 mittelgroße Zwiebel
200g Gewürzgurken
100ml Gewürzgurken-Fond
300ml Gemüse- oder Rinderfond
4 EL Kräuter- Apfel- oder Weißweinessig
Salz
Pfeffer
1 EL Butterschmalz

Die Zubereitung:
Zuerst kocht ihr die Kartoffeln mitsamt der Schale in Salzwasser, bis sie weich sind.
Währenddessen schneidet ihr die Zwiebel in feine Würfel und die Gewürzgurken in etwas gröbere Würfel.

Die Kartoffeln lasst ihr auskühlen, pellt sie und schneidet sie ebenso in gröbere Würfel.
Dann erhitzt ihr einen Topf und gebt das Butterschmalz hinzu.
Nun schwitzt ihr bei mittlerer Hitze nacheinander den Speck und die Zwiebelwürfel glasig an.

Jetzt fügt ihr die Gurkenwürfel, Gurkenfond, Essig und den Rinder- bzw. Gemüsefond hinzu und lasst alles einmal gut aufkochen. Abschmecken tut ihr das Ganze mit Salz und Pfeffer.

Aber beim Salzen vorsichtig sein, denn der Speck hat beim Anschwitzen schon ordentlich Salz abgegeben.
Wem es zu sauer ist, kann man den Kartoffelsalat noch mit Zucker süßen und etwas Wasser hinzu geben.
Zum Schluss kommen noch die in Würfel geschnittenen Kartoffeln hinzu und werden noch einmal kurz aufgekocht.
Schon ist der warme Speckkartoffelsalat servierfertig.
Natürlich kann man den Salat auch kalt als Beilage reichen.
Und wer die vegetarische, bzw. vegane Variante bevorzugt, lässt einfach den Speck weg und ersetzt den Rinderfond durch Gemüsefond.
Wir haben den Kartoffelsalat zu einem knusprigen Schinken-Krustenbraten gereicht.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen 😉