Indisches Dal (Rotes Linsengemüse)


Dal, oder Dahl, ist ein Gericht aus der indischen bzw. pakistanischen Küche.
Es wird meistens aus Hülsenfrüchten wie z.B. Kichererbsen, Linsen, Bohnen oder Erbsen zubereitet und mit frischem Naan-Brot serviert. Es besticht durch seine wunderbaren Gewürze wie Kreuzkümmel, Ingwer, Knoblauch, Koriander, Kurkuma und Chili heraus. Eine typische indische Gewürzmischung ist Garam Masala, welches wir für unser Dal verwendet haben.
Bei unserem Rezept verwenden wir rote Linsen.

Die Zutaten:
300g rote Linsen
1 mittelgroße Zwiebel
1 Mono-Knoblauch oder 2 Knoblauchzehen
1 kleine Chilischote
ca 4cm frischer Ingwer (daumendick)
2EL Ankerkraut Garam Masala
oder alternativ eine Mischung aus Kurkuma, Koriander, Kreuzkümmel, Kardamon, Zimt, schwarzer Pfeffer
1TL Salz
1 Priese Zucker
250ml Kokosmilch
1Spritzer Zitronen- oder Limettensaft
1 Dose gestückelte Tomaten (ca.400g)
350ml Gemüsebrühe
2EL Erdnussöl zum Anschwitzen
Koriander und Natur-Joghurt zum Garnieren

Die Zubereitung:
Zuerst wascht ihr die roten Linsen in einem Sieb unter kaltem Wasser ab und stellt sie bei Seite.
Nun würfelt ihr die Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Chili ganz fein und schwitzt sie der Reihenfolge nach und nach in Erdnussöl an.

(Wir haben das Dal im Petromax ft4.5 zubereitet. Dazu haben wir 11 glühende Briketts unter den Dutch Oven gelegt.)
Dann kommen die Linsen dazu und das Ganze wird unter ständigem rühren noch ca. 1 Minute weiter angeschwitzt.
Nun kommen die gestückelten Tomaten hinzu.
Es wird weiter unter Rühren für ca. 2 Minuten weiter angeschwitzt.
Jetzt kommen die Gemüsebrühe, Kokosmilch, Zucker und das Garam Masala, bzw. die alternativen Gewürze bis auf das Salz (das kommt ganz zum Schluss dazu- die Linsen würden sonst länger brauchen, bis sie weich werden 😉 ) dazu und das Linsengemüse wird gut 20 Minuten unter gelegentlichen Rühren gegart bis die Linsen schön schlozig sind.

Zum Schluss darf das Salz und der Limetten-, bzw. Zitronensaft hinzu.
Fertig 🙂
Serviert wird das Dal mit einem Löffel frischem Joghurt, beträufelt mit frisch gehacktem Koriander. Dazu haben wir frisches Naan-Brot gereicht. ( Das Rezept findet ihr hier )
Vegan- mal ganz ohne Fleisch und trotzdem mega lecker!!

Gugelhupf…ganz klassisch, aber aus dem Dutch Oven


Einen leckeren Gugelhupf zum Kaffee?
Wir haben hier das einfache und sehr leckere Rezept für euch 😉
Gegart haben wir ihn in der Gugelhupf-Form gf1 von Petromax mit Briketts.
Natürlich könnt ihr das Rezept auch in einer Gugelhupf-Form im Backofen bei 200°C zubereiten.

Hier die Zutatenliste:
250g weiche Butter
320g Zucker (wir haben Schneezucker von Ankerkraut verwendet)
1 Päckchen Vanillezucker
500g Mehl
1 Päckchen Backpulver
100ml Milch
5 Eier
Eine Prise Salz
etwas Butter zum Einfetten der Gugelhupf-Form

Die Zubereitung:
Zuerst bringt ihr 13 Briketts im Anzündkamin zum Glühen.
Gebt die Butter, den Zucker, Vanillezucker in eine Schüssel und schlagt alles mit einem Rührgerät auf hoher Stufe schaumig.

Dann kommen die Eier dazu und werden auf mittlerer Stufe mit der Masse vermengt
Das Mehl mischt ihr nun mit dem Backpulver.
Nun gebt ihr abwechselnd Milch und Mehl unter Rühren mit in die Masse.
Jetzt wird der Teig auf höchster Stufe ca. 5 Minuten weiter gerührt.
(Dazu kommt jetzt noch eine Prise Salz)

Nach 5 Minuten gebt ihr den Teig in die mit Butter gefettete Form und streicht ihn glatt.

Jetzt kommen die glühenden Briketts ins Spiel:
Legt 5 Stück unter die Gugelhupf-Form und 8 Stück auf den Deckel.

So gart ihr nun den Gugelhupf 1 Stunde.

Öffnet zwischendurch bitte nicht den Deckel, denn dann könnte euch der Gugelhupf zusammen fallen.
Gleiches gilt auch für die Variante im Backofen.
Nach einer Stunde ist der Gugelhupf fertig.

Wir haben ihn noch mit viel Puderzucker bestäubt und frisch geschlagene Sahne dazu serviert.

Natürlich darf eine leckere Tasse Kaffee oder Cappuccino auch nicht fehlen 🙂
Viel Spaß beim Nachbacken.

Miesmuscheln nach „französischer Art“

Die Herbst-und Frühjahrsmonate sind „Muschel-Monate“.
Wir haben ein ganz einfaches Muschelrezept für Euch…Miesmuscheln nach „französischer Art“.

Hier die Zutaten:
2 Kg. frische Miesmuscheln
3 Stängel Frühlingslauch
2 Schalotten
4 Knoblauchzehen oder 2 Mono-Knoblauchzehe
3 Tomaten
1 Bund Petersilie
200ml Fischfond
200ml Weißwein
1 TL Salz
Etwas Olivenöl

Die Zubereitung:
Zuerst müsst ihr die frischen Muscheln in kaltem Wasser waschen. WICHTIG IST, dass bereits geöffnete Muscheln weggeschmissen werden, da diese nicht mehr genießbar sind!!
Kalkrückstände an der Schale könnt ihr mit einem Schälmesser entfernen. Es kann sein, dass sich die Muscheln im Wasser ein wenig öffnen, das ist nicht schlimm! Nur die, die vorher schon offen waren bitte wegschmeißen!
Nun schneidet ihr die Schalotten, Knoblauch, Tomaten und gewaschenen Lauchzwiebeln in feine Würfel. Ebenfalls wird die Petersilie schon einmal fein gehackt.

Nun schwitzt ihr in einem geeigneten Top (wir haben draußen im Petromax ft 6 gekocht) mit Olivenöl zuerst die Zwiebeln, dann Lauch, Knoblauch und zuletzt die Tomaten an.
Danach gebt ihr den Fischfond und den Weißwein hinzu und lasst alles zusammen auf die Hälfte einköcheln.

Dann kommen die Muscheln hinzu.
Alles zusammen wird nun gut 10 Minuten unter geschlossenem Deckel gekocht.

Dann noch die Petersilie darüber streuen und zusammen mit einem frischem Ciabatta und einem kalten Glas Weißwein servieren.

Bon Appétit 🙂

Schwarzbier-Gulasch


Ein perfektes Kessel, also Dutch-Oven-Gericht, ist Gulasch.
Das Wort Gulasch (Gulyás) aus dem Ungarischen bedeutet „von einem Hirten gemacht“. Es wurde früher von Steppenvölkern im Kessel über offenem Feuer zubereitet.
Gulasch ist ein Ragout, welches aus Rind- oder Kalb-, Pferde-, Schweine-, Lamm- oder Hammelfleisch, auch kombiniert, zubereitet wird. Bei allen Rezepten sind Paprika, Zwiebeln, Tomaten und oft auch Kümmel und Knoblauch, die Hauptdarsteller.
Auf den Kümmel verzichte ich aber, denn….wie ja einige von euch wissen, mag ich keinen Kümmel 🙂
Durch das lange Schmoren wir das Gulasch schön weich und durch den gleichen Anteil Zwiebeln wie Fleisch (1:1) sehr sämig.

DAS Gulasch-Rezept gibt es eigentlich nicht. Es gibt viele Variationen mit z.B. Sauerkraut (Szegediner Gulasch) , oder Esterházygulasch (mit Steifen von Karotten und Sellerie und Kapern).
Als Beilagen eignen sich hervorragend Kartoffeln, Nudeln oder frisches Brot (z.B. das Joghurt-Brot ).
Wir haben heute ein Schwarzbiergulasch im Dutch Oven (Petromax ft6) zubereitet.
(Natürlich geht das Gericht auch wieder im Bräter oder Topf auf dem Herd)
Die Zutaten:
1Kg Rindergulasch
1Kg geschälte Zwiebeln
2 rote Paprika
2 gelbe Paprika
2 Möhren
80g Sellerie
2 Knoblauchzehen oder 1 Mono-Knoblauchzehe
300g frische Champignons
0,3L Schwarzbier
0,2L Rotwein
1L Rinderfond
200g Tomatenmark
1 EL Salz
1 TL Pfeffer (z.B. Ankerkraut 9 Pfeffer Symphonie )
2 EL Paprikapulver (z.B. Ankerkraut Paprika geräuchert )
2 EL Chilipulver oder (z.B. Ankerkraut geiles Zeug )
1,5 EL Butterschmalz oder Rapsöl

Wer möchte, kann zum Schluss einen EL Crème fraîche auf das Gulasch geben

Die Zubereitung:
Als Erstes werden die Zwiebeln, der Sellerie, die Möhre und der Knoblauch geschält und in feine Würfel geschnitten.
Dann schneidet ihr die Paprikaschoten in grobe Würfel.
Die Champignons werden geputzt und geviertelt.

Zwischendurch werden 15 Briketts für den Dutch Oven, hier ein Petromax ft6 zum Glühen gebracht.
Sind die Briketts durchgeglüht, kommen alle unter den Dutch Oven, denn wir wollen ja das Fleisch und die anderen Zutaten erstmal anbraten.
Das Butterschmalz oder Öl wird im Dutch Oven aufgelöst und erhitzt.
Dann kommt das Gulaschfleisch in den Dutch Oven und wird unter gelegentlichen Umrühren angebraten.

Nun kommen die Zwiebeln, Sellerie, Knoblauch und Möhren dazu und werden ebenfalls unter gelegentlichem Umrühren angeschwitzt.

Jetzt kommen Salz, Pfeffer, ggf. Ankerkraut „Geiles Zeug“ und das Tomatenmark dazu. Das Ganze wird nun unter ständigem Umrühren ca. 2 Minuten weiter angebraten- so entstehen die Röstaromen und das Gulasch erhält später seine braune Farbgebung.

Dann wird das Gulasch mit Rotwein abgelöscht und es kommen das Schwarzbier und der Rinderfond dazu.
Zum Schluss kommt das Paprikapulver und der Pfeffer ins Gulasch (Chili gebe ich immer erst kurz vor Garzeit-Ende dazu, denn es könnte sonst höllisch scharf werden 😉 )

Während das Alles einreduziert, bringt ihr im Anzündkamin weitere 11 Briketts zum Glühen
(Die brauchen wir, zusammen mit 3 Briketts von unten, für den Deckel)
Sind die 11 weiteren Briketts durchgeglüht, werden 3 Briketts unter dem Dutch Oven entfernt und der Deckel kommt auf den Dutch Oven. Zusammen mit den 11 Briketts kommen die 3 von unten auf den Deckel des Dutch Oven.
So kann das Gulasch schön langsam vor sich her schmoren.
(wir haben wetterbedingt mit einer Umluftkuppel gearbeitet- da kommen dann keine Briketts auf den Deckel und es bleibt bei den 15 Briketts unter dem Dutch Oven)

Jede halbe Stunde solltet ihr mal durch den Dutch Oven rühren und ggf. etwas Wasser oder Rinderbrühe nachgießen, wenn das Gulasch zu stark einreduziert ist.
(Das Gulasch braucht ca. 2,5-3 Stunden/ je nach Beschaffenheit des Fleisches, aber dazu später mehr)
Nach 2 Stunden gebt ihr den Paprika und die Champignons dazu und rührt das Ganze nochmal gut durch.

Solltet ihr der Meinung sein, dass ihr zu viel Flüssigkeit im Dutch Oven habt, lasst nun den Deckel vom Dutch Oven ab. So verdampft ein Teil der Flüssigkeit.

Nach ca. 2,5 bis 3 Stunden sollte das Gulasch gar sein. Ihr merkt das, wenn das Fleisch quasi von selbst zerfällt, schön zart ist und das gesamte Gulasch schön sämig ist.

Servieren könnt ihr das Gulasch mit Kartoffeln, Nudeln oder mit einem leckeren Brot.
Ein Tupfer Crème fraîche rundet das Ganze auch gut ab 😉

Viel Spaß beim Nachkochen 🙂

Kasseler Schichtfleisch mit Sauerkraut

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Schichtfleisch einmal ganz ander…Uuuuund SUPER lecker!
Schichtfleisch wird klassisch aus Schweinenacken zubereitet (auch hier im Blog zu sehen)
Wir haben heute einmal Schichtkasseler mit Sauerkraut im Dutch Oven zubereitet.
(Natürlich geht das auch wieder in einer Auflaufform, o.Ä. im Backofen)
Ein äußerst schmackhaftes Gericht!
Hier die heutigen Darsteller:
ca. 2,5 Kg Kasseler-Nackenbraten
1,5 kg Sauerkraut
3-4 Gemüsezwiebeln
200 ml BBQ Sauce ( „z.B.hier aus dem Blog“ (Klick mich)
200g durchwachsenen Speck für den Boden
ca. 2L Wasser
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Die Zubereitung:
Die Zwiebeln werden gepellt und genau wie der Kasseler-Nacken in ca. 1-1,5 cm große Scheiben geschnitten.


Das Sauerkraut wird in ein Sieb geschüttet (das Sauerkrautwasser bitte auffangen-das brauchen wir später noch).
Der durchwachsene Bauchspeck wird von seiner Schwarte und ggf. Knorpel befreit und in etwa 0,5 cm dicke Scheiben geschnitten.
Jetzt wird geschichtet (hier im ft6 von Petromax):
Zuerst kommen die Speckscheiben auf den Boden des Dutch Oven.
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Dann werden 2 kleine Scheiben Kasseler an den Rand des Topfes gelegt.
danach kommen 2 Zwiebelscheiben dagegen. An die Zwiebelscheiben kommt eine Schicht Sauerkraut.
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Das Ganze geht abwechselnd so weiter, bis der Topf komplett gefüllt ist.
(Wer es bequemer haben will, stellt den Topf hochkant und schichtet dann- das ist etwas einfacher)
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Das restliche Sauerkraut wird nun über das geschichtete Fleisch verteilt.
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Nun kommt das abgelaufene Sauerkrautwasser und ca. 0,5L Wasser in den Topf.
Die BBQ-Sauce wird über das Ganze verteilt.
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Jetzt bringt ihr, je nach Brikettwahl, 23 Briketts zum Glühen.
(Wir haben „Kokoko Eggs von MC Brikett“ (Klick mich) genommen- da reichen 16 Briketts, weil diese eine enorme Hitze entwickeln)
(für die Backofenvariante wird der Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze eingeregelt)
Sind die Briketts durchgeglüht, kommen 8 Stck. unter den Dutch Oven und 15 Stck. auf den Deckel des Dutch Oven.
(bei uns waren es 6 und 10, jedoch wurde wetterbedingt unten auf 8 erhöht und die oberen Briketts entfernt und die Umluftkuppel eingesetzt).



(Witterungsbedingt haben wir dieses Mal später im Atago mit Umluftkuppel gedutscht)

Das Ganze wird nun rund 3 Stunden geschmort.
Schaut jede halbe Stunde in den Dutch Oven und fügt ggf. Wasser bei, wenn das Schichtfleisch nicht blubbert 🙂 )
Nach 3 Stunden ist das Schichtkasseler fertig.
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Ihr werdet begeistert vom Ergebnis sein.
Viel Spaß beim Nachbauen 🙂

Chicken Tikka Masala


Heute begeben wir uns kulinarisch nach Indien.
Chicken Tikka Masala ist ein indisches Currygericht aus gegrillten Hähnchenfleischstücken in einer würzigen Tomatensauce.
Das Gericht entstand in der Nachkriegszeit in Großbritannien, um indisches Essen mit englischen Essgewohnheiten in Einklang zu bringen. Über die Entstehungszeit und den Entstehungsort des Gerichts kursieren verschiedene Versionen. Eine der verbreitesten Versionen zufolge soll es entstanden sein, als ein indischer oder bangladeschischer Koch einem englischen Gast das traditionelle chicken tikka (gegrillte marinierte Hähnchenstücke) servierte. Da der Gast gewohnt war, dass in der englischen Küche im Allgemeinen zum Fleisch Sauce (gravy) gereicht wird, erschien ihm das Gericht zu trocken, so dass der Koch eine Sauce aus Tomatensuppe und indischen Gewürzen improvisierte. (Quelle Wikipedia)

Hier nun unsere Zubereitung:

Die Zutaten:
600g Hähnchenbrustfilet
250g Natur- Joghurt
Ankerkraut Tikka Masala (alternativ steht weiter unten in der Zubereitung auch eine Gewürzmischung zum selber basteln)
200g Fleischtomaten = 1 große Tomate
Limettenabrieb von einer Limette
Limettensaft von der o.g. Limette
1 Chilischote
15g Ingwer
200g passierte Tomaten
2 EL Tomatenmark
2 Knoblauchzehen oder 1 Monozehe
1 rote Zwiebel
200ml Kokosmilch
3 EL brauner Zucker
1 TL Meersalz
1 orangene oder gelbe Paprikaschote
100g Lauchzwiebeln
300 ml Geflügelfond
etwas Olivenöl
Koriander
Kardamon

Die Zubereitung:
Ihr schneidet die Hähnchenbrust in grobe Stücke, ungefähr doppelte Gulaschgröße.

Dann mariniert ihr sie mit Ankerkraut Tikka Masala. (Alternativ kann man die Hähnchenstücke natürlich auch mit etwas Salz, Pfeffer, Curry, Knoblauch, Karadamon, Kreuzkümmel, Ingwer, Kurkuma und Zimt marinieren)
Nun gebt ihr den Joghurt dazu und vermengt alles. Die marinierten Hähnchenstücke dürfen nun für mindestens 6 Stunden, besser noch über Nacht, abgedeckt im Kühlschrank ruhen.

Am nächsten Tag schneidet ihr die Zwiebel, Ingwer, Knoblauch, die entkernte Chilischote, Paprika und Lauchzwiebeln in feine Würfel. Die Fleischtomaten werden in etwas größere Stücke gewürfelt.

Als erstes bratet ihr nun die Hähnchenstücke kurz in etwas Olivenöl im Dutch Oven (Wir haben den Petromax ft 4.5 mit 14 glühenden Briketts  unter dem Boden genommen) oder in einer Pfanne an.
Dann nehmt ihr die Hähnchenstücke aus dem Dutch Oven bzw. der Pfanne. Sie sollen noch nicht gar sein! Nun schwitzt ihr die Zwiebelwürfel in etwas Olivenöl an. Dazu gesellen sich dann der Knoblauch, Paprika, Ingwer und die Chilischoten. Nun gebt ihr das Tomatenmark, den Zucker und das Salz hinzu und schwitzt das Ganze unter ständigen Rühren ein paar Minuten weiter.

Dann löscht ihr alles mit Geflügelfond ab. Dazu gesellen sich nun 2 Esslöffel vom Tikka Masala Gewürz. Der Abrieb von der Limette und der Limettensaft dieser Limette dürfen auch mit in den Dutch Oven, bzw. Pfanne. Wer mag, kann nun noch die Kokosmilch hinzu geben. Jetzt noch die Tomaten- und Lauchzwiebelwürfel hinein und alles wird nun ein wenig eingekocht. Dann kommen die Hähnchenstücke zurück in den Dutch Oven.

Jetzt braucht ihr nur noch alles einmal aufkochen lassen und schon ist es fertig. Verfeinert haben wir das Ganze noch mit einem kleinen Löffel Creme fraiche und frisch gehacktem Koriander und frischer MInze.
Serviert haben wir das Chicken Tikka Masala mit Basmatireis.

 

Knusprige (Kentucky) Fried Chicken


Fast Jeder kennt sie, die Fastfood-Kette „Kentucky Fried Chicken“. Und fast jeder kennt auch die knusprigen Hähnchenteile.
Wir haben heute mal eine sehr leckere, crunchige Version für Euch 🙂

Hier die Zutatenliste:
600g Hähnchenbrustfilet oder Chicken Wings oder Drumsticks
100g Maismehl
100g Weizenmehl
Ankerkraut Fried Chicken
oder z.B. Magic Dust hier aus dem Blog
500ml Buttermilch
Cornflakes für den typischen Crunch
eine Fritteuse  mit Öl gefüllt

Die Zubereitung:
Als Erstes wascht ihr die Hähnchenteile mit kaltem Wasser ab und tupft sie mit einem Küchenkrepp trocken.
Dann scheidet ihr die Brust in kleinere Stücke, ganz nach Belieben.

Als Nächstes werden die Hähnchenteile gut mit der Gewürzmischung gewürzt.
Danach kommt die Buttermilch darüber und alles darf für mindestens 5 Stunden, besser über Nacht, abgedeckt im Kühlschrank Platz nehmen.

Nach dieser Zeit gebt ihr das Maismehl und das Weizenmehl in ein geeignetes Gefäß.
Die Cornflakes zerbröselt ihr ein wenig mit euren Fingern und gebt sie zum Mehl.
Alles wird nun gut vermischt.

Die Fritteuse wird auf 170°C erhitzt.
Ist die Temperatur erreicht, nehmt ihr die Hähnchenteile aus der Buttermilch und wälzt sie ordentlich in der Mehlmischung.

Danach kommen sie in die Fritteuse. Wichtig ist, dass ihr nicht zu viele Stücke hereingebt, damit beim frittieren nichts an einander pappt.

Wir haben Hähnchenbrustfiletstücke genommen, Diese haben exakt 6 Minuten in der Fritteuse gebraucht.
Zum Schluss legt ihr die Hähnchenstücke einen Moment zum abtropfen auf ein Krepppapier, danach könnt ihr sie servieren.

Mega Crunch  sagen wir euch. Daumen hoch!

Oktopus oder Krake aus dem Dutch Oven

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Heute haben wir mal etwas nicht so Alltägliches für euch zubereitet:
Oktopus oder auch Krake genannt, geschmort auf Gemüsen im Dutch Oven.
Vorab: Wir haben Ihn nicht auf Bordsteinkanten mürbe gekloppt und ein Weißweinkorken kam auch nicht dazu (weil gerade letzteres Quatsch ist  🙂 )
Die Zutaten:
1 ganzer Oktopus (Krake)
4 Zwiebeln
1Kg Kartoffeln
2 Mono-Knoblauchzehen, oder 4-5 normale Knoblauchzehen
2 rote Paprika
4 Tomaten
Salz
Olivenöl
3 Zweige Rosmarin
3 Zweige Thymian
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Die Zubereitung:
Als Erstes nehmt ihr euch den Kraken vor. Wenn ihr einen TK-Kraken gekauft habt, müsst ihr ihn im Kühlschrank über Nacht auftauen lassen.
Wir haben einen frischen gekauft.
Mit einem kleinen Schnitt links und rechts neben der Augen, trennt ihr Diese heraus.
Dann geht ihr mit einem Finger in das Innere des Sacks und drückt den Schnabel nach Außen heraus.

Nun wird die Haut am Kopf vorsichtig mit einem Messer entfernt- das ist etwas mühselig. (An den Armen braucht die Haut nicht entfernt werden)
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Als nächstes wird der Oktopus gründlich mit kaltem Wasser abgewaschen, Stülpt hierzu auch den Sack um- das geht ganz einfach.
Danach trocknet ihr ihn ordentlich mit einem Küchenkrepp ab.
Nun werden die Kartoffeln geschält und wie auch die Paprika und Zwiebeln in grobe Stücke geschnitten. Der Knoblauch wird fein gehackt.
Alles zusammen kommt nun in den Dutch Oven und wird mit Salz und Olivenöl vermischt.
Anschließend kommen ein paar Zweige Thymian und Rosmarin dazu.
Der Kraken nimmt nun mit den Armen nach oben Platz in der Mitte des Dutch Oven.

Im Anzündkamin haben wir währenddessen 12 Kokoko-Briketts zum Glühen gebracht.
Ist dieses geschehen, kommt der Deckel auf den Dutch Oven und die glühenden Briketts auf den Deckel. (Unter den Dutch Oven kommen dieses Mal nur 2 Briketts, denn der Kraken muss ganz langsam vor sich hin sieden. Kocht er, verknoten sich die Eiweißketten und der Kraken wird gummiartig und zäh!)
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Das Ganze siedet nun für gut 2 Stunden vor sich hin.
So sah er nach 1,5 Stunden aus:
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Ob er gar ist, könnt ihr mit einem Holzspieß testen. Diesen steckt ihr in den Körper des Oktopus. Wenn er ganz leicht wieder heraus geht, ist er fertig. Ansonsten weiter sieden lassen. Bei uns war er nach 2,15 Stunden gar, superzart und extrem lecker!

Nachbauen lohnt auf jeden Fall! Viel Spaß dabei 😉

Chili con Carne

Einfach, schnell und sowas von lecker… Chili con Carne.
Wir haben es im Dutch Oven gemacht, es geht natürlich auch, wie fast alle unsere Dutch Oven Gerichte, im Topf 😉
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Folgende Zutaten werden benötigt:

500g Rinderhackfleisch
5 mittelgroße Zwiebeln
1 Rote Paprikaschote
1 Mono-Knoblauchzehe, oder 2-3 normale Knoblauchzehen
1 Dose Chilibohnen
1 Dose Kidneybohnen
1 Dose Gemüsemais
1 Dose geschälte Tomaten
2 Chilischoten (kein must have)
2 EL Salz
2 El Paprikapulver (wir haben „geräucherten Paprika“ (Klick mich) von Ankerkraut genommen)
1 TL Jalapeno geschrotet (z.B. „Ankerkraut“ (Klick mich) )
1 TL Cumin (Kreuzkümmel; auch hier haben wir den „ganzen Kreuzkümmel“ (Klick mich) von Ankerkraut im Mörser bearbeitet)
1 TL Pfeffer (z.B. Ankerkraut „Pfeffer Symphonie“ (Klick mich) )
100g Tomatenmark
ggf. etwas Wasser
Etwas Öl zum Anbraten
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Die Zubereitung:
Zuerst werden die Zwiebeln, Chilischoten und der Knoblauch fein geschnitten.
Die Paprika wird nur in grobe Stücke geschnitten.
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Die Chilibohnen und die Kidneybohnen werden in einem Sieb abgewaschen.
Da wir zum Kochen den Petromax ft 4.5 nehmen, werden in der Zwischenzeit 15 Briketts zum glühen gebracht. Die benötigen wir, weil unter dem Dutch Oven eine gute Hitze erzeug werden muss.
(Für die Herdvariante wird die Herdplatte auf volle Stufe gestellt)
Sind die Briketts durchgeglüht, kommen sie unter den Dutch Oven.
Ist der Dutch Oven heiß, (einfach einen klitze kleinen Spritzer Wasser hinein träufeln- wenn es leicht spritzt, ist das Fett heiß genug) wird das Hackfleisch in Öl angebraten.
Dann kommen Zwiebeln, Paprika, Knoblauch und ggf. die Chilischoten dazu.
Gewürzt wird nun mit Salz, Pfeffer, Jalapeno, Kreuzkümmel und Paprikapulver.
Jetzt kommt das Tomatenmark dazu und alles wird unter ständigem Rühren noch ca. 2 Minuten weiter gebraten.
Danach gesellen sich die geschälten Tomaten, Mais und die Bohnen mit dazu. Es wird nochmal 2 Minuten weiter gerührt.
Wenn zu wenig Flüssigkeit im Topf oder Dutch Oven ist, einfach ein wenig Wasser beifügen.
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Nun kommt der Deckel auf den Dutch Oven, bzw. Topf und das Chili con Carne wird eine gute halbe Stunde gegart.
Dann ist es fertig.
Wer möchte, kann das Ganze mit einem Löffel Creme fraiche aufpimpen.
Wir haben einfach Nachos dazu serviert.

Viel Spaß beim Nachbauen 🙂

Knuspriger Schinken-Krustenbraten

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Mal wieder ein „alles in einem Pott“- Gericht… Der Schinken-Krustenbraten aus dem Dutch Oven (oder aus dem Backofen)
(Inspiriert durch die Sauerländer-bbcrew)

Mit im Topf waren Drillinge, frische Champignons, Rosenkohl und Schalotten. LECKER!
Die Zutaten:
ca. 1,5 Kg Schinken-Krustenbraten NICHT GEPÖKELT!!
4 Schalotten
600g Drillinge
500g frische Champignons
500g Rosenkohl
1 Mono-Knoblauchzehe oder 3 einzelne Knoblauchzehen
3 Zweige Thymian
3 Zweige Rosmarin
Salz
1 EL Ankerkraut „Patatas Bravas“ (Klick mich)
1 EL Ankerkraut „Aglio e Olio Peperoncino“ (Klick mich)
3 EL Ankerkraut „Tennessee teardown“ (Klick mich)
Alternativ kann natürlich auch eine Gewürzmischung aus 1/2 EL Paprikapulver, 1,5 EL Salz, 1 Prise Pfeffer, etwas Knoblauchpulver, Chili und 1/2 EL braunem Zucker hergestellt werden)
2 EL Olivenöl
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Die Zubereitung:
Der Rosenkohl wird geputzt und kreuzweise im Strunk eingeschnitten. Die Drillinge werden gewaschen und halbiert. Die Champignons werden geputzt und ebenfalls halbiert.
Nun werden die Schalotten geschält und grob zerkleinert.
Der Knoblauch wird geschält und fein geschnitten.
Jetzt kommt alles zusammen mit Thymian und Rosmarin in den Dutch Oven (wir mussten den ft.6 nehmen, der ft4.5 wie auf dem Foto war dann doch zu klein 😀 ) und wird mit Olivenöl, Patatas Bravas und Aglio e Olio vermischt.
Nun wird die Schwarte vom Krustenbraten vorsichtig rautenförmig eingeschnitten und mit Salz eingerieben.
Der Rest vom Braten wird mit Tennessee Teardown eingerieben.
Der Braten kommt nun mit der Schwarte nach unten mittig auf das Gemüse-Kartoffelbett.

Nun werden 29 Briketts zum Glühen gebracht.

(für die Backofenvariante wird der Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze aufgeheizt)
Sind die Briketts durchgeglüht, kommen 9 Stück gleichmäßig platziert unter den Dutch Oven und 20 Stück gleichmäßig platziert auf den Deckel des Dutch Oven.
Das Ganze darf nun für eine Stunde vor sich hin garen.
Nach einer Stunde wird der Braten umgedreht und weitergegart.
Nach ca. 2 Stunden (Kerntemperatur ca. 70°C) werden alle Briketts von unten mit auf den Deckel gelegt. So wird die Schwarte schön knusprig!
Schaut aber nach 10 Minuten einmal in den Topf, nicht dass euch die Schwarte zu dunkel wird 😉 .
Bei einer Kerntemperatur von 75°C ist der Braten fertig.